Archiv für Mai 2008
Heute wird in Bern der neue Bahnhofsplatz mit einem kleinen Volksfest eingeweiht. Heute soll auch der Antifaschistische Abendspaziergang stattfinden.
Hmm, wieso wundert es mich nicht, dass da die Polizei den Auftrag hat, Ausschreitungen zu verhindern, wenn Familien mit Kindern auf Platz am festen sind?
Zumindest erwartet die Demonstranten ein massives Polizeiaufgebot in der Stadt, so das mehrere hundert Personen beim Waisenhausplatz erst mal einem Zwischenstopp einlegen dürften. Mal sehen, wie es diese Nacht weitergeht…
Ansonsten soll der Spass ja am nächsten Samstag, zur Eröffnung der EM wiederholt werden…
Bei Metalsouls gibt es haufenweise tolle Metall-Figuren von Aliens, Gremlins, AT-ATs, Predatoren, Robotern und vieles, vieles mehr…
Mal ein kreativer Umgang mit dem Überwachungsding: Die Band “The Get Out Clause”, zu deutsch in etwa der “Geh raus”-Klaus?, hatte keine Kohle um ein Video zu drehen. Also stellten sie sich in Manchester auf die Strasse unter Überwachungskameras und fingen an zu spielen.
Das Material erhielten sie dann später unter Berufung auf den Freedom Of Information Act oder des des Data Protection Act. Egal, welcher Act, da: Geile Idee!
Und wie ist das bei uns eigentlich? In der Schweiz. Wenn ich von Überwachungskameras gefilmt werde, habe ich dann ein Recht auf das Material? Theoretisch müsste dies doch auch so sein. Weiss jemand mehr?
Dass die Ghostbusters als Game zurückkommen würden, war schon lange bekannt. Nun habe ich gerade das Gameplay-Video gesichtet und ich denke, es wird eine sichere Bank. Sieht in diesem Trailer zwar nicht sonderlich abwechslungsreich aus, aber dass ist auch nur ein Level.
Okokok, ist der letzte Clip aus der Bullyparade, zumindest in absehbarer Zeit, aber die Sketche sind doch wirklich zu lustig. Ich muss die einfach hier reinstellen
Es lebte einmal in einem fernen Land – nennen wir es Glitzerland – ein Bauer namens Oss Pell, der hatte einen Esel. Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen gewöhnlichen Esel, sondern um einen Goldesel. Sprach der Bauer den Zauberspruch “Deri Waht”, so hob der Esel den Schwanz, und es kam reines Gold aus dem hinteren Ende des Grautiers.Weil das Gold so rein war, hatte der Esel, der eigentlich Bankfe hiess, den Übernamen “Bankfe-Rein”. Natürlich sprach es sich schnell herum, dass der Bauer Oss Pell einen Esel hatte, der Gold produzieren konnte. Schon bald standen goldgierige Männer aus aller Herren Länder unter der Stalltüre. Da ihnen kein Goldesel und keine eierlegende Wollmilchsau entging, bestand ihre Hauptbeschäftigung im Melken und Scheren von Tieren, die ihnen nicht gehörten. Meistens hielten sie eine Schere in den Händen. Deshalb nannte man sie Scher-Holders. Eines Tages lernte der Bauer Oss Pell die Hirtin Gabi Alla Feta aus dem gebirgigen Teil von Glitzerland kennen. Als die beiden so ins Gespräch kamen, erfuhr der Bauer, dass auch Gabi einen Goldesel besass – oder genauer eine Eselin. Sie hiess Ube, und weil Gabi sie ständig mit den Worten “Ube, ess!” dazu anspornte, dass sie mehr frass und damit auch mehr Gold produzierte, hatte sie den Übernamen “Ube-Ess”.
Der Bauer und die Hirtin fanden Gefallen aneinander und beschlossen, ihre beiden Goldesel zusammenzuführen. Vielleicht gibt es ja dann mal ganz viele kleine Goldeselchen und damit noch viel mehr Gold. Darüber würden sich die Scher-Holders bestimmt freuen. Den beiden Grautieren gefiel dies weniger. Sie beschnupperten einander misstrauisch, hatten aber keine Wahl, da sie kurz darauf in den gleichen Stall gepfercht wurden. Die Scherholders jubelten. Nun zeichnet sich bereits das glückliche Ende dieser Geschichte ab. Doch leider kam es anders: Die Hirtin Gabi Alla Feta hatte dem Bauer Oss Pell nämlich eine Kleinigkeit verschwiegen. Damit ihre Goldeselin noch mehr Gold produzierte, fütterte sie diese mit Zauberheu aus fernen Landen. Leider hatte das Zauberheu Nebenwirkungen, so dass die Eselin schon bald einen langanhaltenden Durchfall bekam, den sogenannten “Long-Term-Scheisser”. Da sie zusammen mit dem Esel Bankfe-Rein im gleichen Stall lebte, wurde er natürlich bald angesteckt. Das Gold, das die beiden Esel nun produzierten, war alles andere als rein und machte die Scher-Holders wütend wie noch nie. Sie fuhren furchtbar über Oss Pellund vor allem über Gabi Alla Feta her, schimpften und tobten. Es war schrecklich. Gabi standen die Tränen in den Augen. Schliesslich hielt sie es nicht mehr aus und lief davon. Nun war Oss Pell allein mit den zwei kranken Eseln. Was sollte er tun? Draussen schlugen die Scher-Holders wütend an die Stalltüre. Die beiden Esel litten, und er litt mit ihnen.
Schliesslich rief er seinen Freund Alex. Der war ein erfahrener krauer Tierarzt, der schon oft dafür gesorgt hatte, dass die Chemie wieder stimmte. Und tatsächlich: Er konnte die beiden Esel in kurzer Zeit wieder heilen, und aus ihrem hinteren Ende kam wieder Gold.
So war’s einmal.
Oss Pell’s Hof wurde gross und grösser und es kamen neue Esel in den Stall. Sie hatten alle angelsächische Namen wie Paine, Webber, Dillon, Read, Warburg und so weiter denn die englischsprachigen Esel hatten ein besonders grosses Maul, konnten drum laut schreien, und verfügten über ein üppiges After, dafür war der Footprint eher klein. Kurzum, sie entsprachen der heutigen Mode.
Sie zeichneten sich durch innovative Geschäftsmethoden aus wie etwa auf möglichst wenig Boden möglichst viel zu scheissen, und das Gold ersetzten sie durch das viel leichtere Papier, auf dem seltsame englische Worte standen wie collaterized debt obligations, knock in barrier certificates, AAA plus plus rating und anderem mehr. Niemand verstand die Worte, aber alle priesen sie laut und diejenigen, die sie am lautesten priesen und am wenigsten verstanden, die bekamen Gold, viel Gold, aber diesmal echtes, wenn sie nur neue Frohlocker fanden.
Die Gänse auf den Weiden Oss Pells, die früher goldene Eier legten, konnten eines Tages nicht mehr fliegen, weil sie der neuen Mode doch ein bisschen zu sehr nachgelebt hatten und mit “sell and lease back” ihr ganzes Futter verloren hatten. Aber Oss Pell löste die Krise schnell, indem er die Gänse schlachtete und das Kücken einem Bauern im Norden verschenkte.
Oss Pell störte es nicht, dass der Gestank vom Eselsdung immer grösser wurde. Solange nur die Papiere kamen. Zwar ging schon bald mal etwas schief, aber der Sündenbock wurde mit einem kleinen “Wuff” vom Hof gejagt.
Nun fingen aber unerklärlicherweise einige Leute an, den Glauben zu verlieren, dass die von den vielen Eseln produzierten Papiere wirklich so gut wie Gold waren. Und bald schrien sie laut “Krisis, Krisis” und in ihrer Verwirrung fingen sie an, sich selbst und allen anderen zu Mist-trauen. Und schon kamen wieder die beschissenen Scherholders und murrten auf dem Hof.
Oss Pell hatte viele neue Esel gekauft, aber als sie im Stall eintrafen, hatten sie nur noch die Grösse von Meerschweinchen. Sie schissen zwar auch Papiere, aber leider weniger, als man vorne reinstecken musste. Statt das hinten was Brauchbares raus kam, musste man nun vorne gutes Gold reinstecken, und die Scher Holders fingen lauter an zu murren. Man holte zwar besser gelaunte Scher-Holders aus dem Morgenland, um den Hof neu zu bestellen. Das sei nun wirklich das letzte Mal, beschwor der Bauer Oss Pell.
Aber es handelt sich ja dabei um ein Märchen. Wie jedes Kind weiss, gibt es in Wirklichkeit gar keine Goldesel. Wohl aber grosse Esel, die an Märchen glauben. Und daran, was Oss Pell und seine Kollegen als unerschütterliche Wahrheiten behaupten.
Der aber setzt sich zur Ruhe. Böse Zungen behaupten, er pflanze jetzt in der Wüste, weil er der beste In-den-Sand-Setzer sei. Aber das ist auch ein Märchen. Er setzt nicht mit der Hacke, er gräbt nun das Gold aus, das er vor den Scherholders im Laufe der Jahre in seinem Garten versteckt hat, und sitzt zufrieden auf dem Feierabendbänkli. Seine Pensionskasse wird gut gefüllt, weil er doch so ein netter, erfolgreicher Bauer war, und weil er – zumindest nach seinen eigenen Angaben – jetzt seinen Beitrag geleistet habe. Zu was – darüber schweigt die Geschichte.
Bei Pinewood Design gibts Bilder vom Cans-Festival mit Artworks von Banksy und anderen…
In der Schweiz regt sich Widerstand und ein kleines Grüppchen Gastronomen wehrt sich gegen die unsäglichen Uefa-Vorschriften. Richtig so! Die meisten Beizer in den Fanzonen haben sich dem bizarren Bierdiktat der Uefa mehr oder weniger stillschweigend hingegeben…
Aber die Berner Oberländer Gemeinde Unterseen bei Interlaken hat dem dänischen Bier ein original oberlendisches “No Way” erteilt und der Stapi meint: “Wir trinken hier unser eigens Bier (Rugen), da kann kommen wer oder was will”. Prima! Gefällt mir, so muss das sein!
Mit dem Slogan “BASEL. MEHR ALS NUR CALRSBREG.®” geht die aufmüpfige Basler Kleinbrauerei “Unser Bier” nun gar mit einem eigentlichen Protestbier an den Start. 15000 Flaschen “offizielles Trittbrettfahrerbier”, inkl. Megaposter mitten in der City (siehe unten). Sehr schön! Anti UEFA und für Carlsberg! Oder so…
Wir Schweizer hatten schon immer etwas gegen fremde Vögte!
Wie im Telegraph nachzulesen ist, vertreten Einstein und ich die gleiche Meinung.
Freut mich ausserordentlich, dass auch klügere Menschen als ich die gleiche Sicht der Dinge haben
“The word god is for me nothing more than the expression and product of human weakness, the Bible a collection of honourable, but still primitive legends which are nevertheless pretty childish.”
“No interpretation no matter how subtle can (for me) change this…”
“For me the Jewish religion like all others is an incarnation of the most childish superstitions. And the Jewish people to whom I gladly belong and with whose mentality I have a deep affinity have no different quality for me than all other people.”
(via Boingboing)


















































































