Abstrakte Portraits, schräge und scheinbar unbedacht hingekrakelte Formen sowie allerhand thematische Brüche beherrschen die Motive des englischen Tätowierers Mike Boyd. Eine seiner Inspirationsquellen ist nämlich die Stilrichtung des Kubismus, in der Gegenstände plastisch dargestellt werden. Boyd mag den Look, bei dem man irgendwie das Gefühl hat, dass etwas nicht richtig ist. Dafür spielt er viel mit Farben und Winkeln. Zudem ist der Brite häufig unterwegs und saugt auf seinen Reisen das örtliche Kunstverständnis in sich auf. Seine Erkenntnisse fliessen dann mit in seinen Stil ein.