Low Key: Wenn Museumsbesucher einen Lamborghini zerkratzen dürfen

 

Freunde, ihr müsste jetzt stark sein. Zumindest die, die schöne Autos zu schätzen wissen oder das Geräusch von in Lack kratzenden Schlüsseln nicht ab können. Der norwegische Künster Dolk hat mit seiner Installation „Low Key“ einen Lamborghini Gallardo zur Verfügung gestellt, den die Besucher im Aros Museum (dänisches Aarhus) fröhlich zerkratzen dürfen. Blödsinnige Aktion oder gekonntes Zeichen gegen Habgier und Selbstdarstellung?

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What happened with this Lamborghini???

100 Ways to Get High

 

In insgesamt 8 Stunden zieht Ella 100 verschiedene Dinge, unter den (b)rauchbare Sachen sind mit dabei ein Pringles-Bong, eine Lego-Pfeife, ein Schokohasen-Bong, ein Joint-Bong, ein Würstchen-Bong oder ein Pizza-Bong, um nur einige zu nennen. Da kann man beim anschliessenden Fressflash gleich genussvoll reinbeissen… ;)

In honor of the High Holy Day, 4/20, we asked Ella to get high using 100 different pipes, bongs, other instruments, pieces of produce, and edibles. Filmed over eight hours, we watch her achieve higher and higher consciousness by drinking cannabis soda, smoking out of a gas mask, a shoe, a block of cheddar cheese, a baby bottle bong, and way more. It’s with gratitude, good vibes, and joy that we puff, puff, and pass this video onto you.

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Getting High | 1 Person Shows Us 100 Ways to Get High

Among the Living – Das Böse ist hier

 

Among the Living - Das Böse ist hier

20141 h 28 min
Kurzinhalt

Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen und die drei Freunde Tom (Zacharie Chasseriaud), Dan (Damien Ferdel) und Victor (Theo Fernandez) können es gar nicht erwarten, den öden Schulalltag endlich gegen die langerwarteten Sommerferien einzutauschen. Darum beschließen die Jungen schnurstracks den letzten Schultag sausen zu lassen und verfrüht in die Ferien zu starten. Auf ihrem Abenteuer landen die Schulschwänzer schließlich auf dem verlassenen Gelände der Blackwood Filmstudios. Als die Jungs im Kofferraum eines vor kurzem abgestellten Autos eine gefesselte und geknebelte Frau finden, wird ihnen schlagartig bewusst, dass das Gelände nicht so verlassen ist, wie es scheint. Ein maskierter Mann ist nicht nur hinter der Frau sondern auch hinter den Kindern her, um sein schreckliches Geheimnis zu bewahren.

Metadaten
Titel Among the Living - Das Böse ist hier
Original Titel Aux yeux des vivants
Regisseur Alexandre Bustillo, Julien Maury
Laufzeit 1 h 28 min
Starttermin 10 März 2014
Website
Detail
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Trailer

Die Franzosen trauen sich immer wieder mal so richtig reine Genrekost rauszuhauen. Bei „Among the Living – Das Böse ist hier“ haben wir es mit einem geradlinig auf puren Horror getrimmten Knisterstreifen zu tun. Alexandre Bustillo und Julien Maury schufen 2007 mit ihrem Debüt „Inside“ einen der härtesten und bis heute umstrittensten Vertreter der „neuen französischen Härte“ im Terrorkino. Auch mit ihrem dritten Film „Aux yeux des vivants“ bleiben sie dem Horror-Genre treu. Doch erneut schlagen Bustillo und Maury eine völlig neue Richtung ein. Dieses Mal orientieren sie sich vorrangig an amerikanischen Vorbildern aus den 80er-Jahren. Dabei fangen sie recht vielversprechend an, können insgesamt jedoch nicht ganze überzeugen.

Atmosphärisch ist „Aux yeux des vivants“ erneut vom handwerklichen Geschick des Duos gekennzeichnet, das auch hier wieder, mitunter nur für die Dauer weniger Sekunden oder sogar lediglich in Form eines einzelnen Bildes, Momente kreieren, die für erhöhten Pulsschlag, unangenehmes Ausharren oder entsetztes Abwenden sorgen, wobei vor allem ihr ausgeprägtes Gespür für räumliche Verdichtung zum Vorschein kommt. Manche Szenen sind extrem spannend geraten, das Timing funktioniert recht gut. Geräuschkulisse, Szenenbild, die sorgfältige Kameraführung, Spezialeffekte – all das ist professionell gemacht und erzeugt die gewünschte Atmosphäre. Ich freue mich nach dem ganzen Lost-Footage-Wackelwackel-Schrott endlich mal wieder über einen Film mit ruhiger und klarer Kamera, von dem ich keine nervösen Zuckungen bekomme. Und die Eröffnungsszene, in der sich ein Messer in den Bauch einer Schwangeren bohrt, ist einfach eine Wucht.

Trotz überschaubarer Lauflänge ist die Geschichte am Ende zu wenig. Es heisst geradlinig Gut gegen Böse und Blöd (die Polizei) spielt auch noch mit. Eine interessante Wendung oder etwas mehr Tiefe sucht man leider vergebens. Es läuft weiter bis zum konsequenten, aber nicht sonderlich überraschenden Ende. Das aufwendige, oft betont stimmungsvolle aber jegliche Originalität quasi vorsätzlich aussparende Gestaltung wird ohnehin Nebensache, sobald Klarence seinen Mordlauf beginnt. Aus „Among the Living“ wird ein ganz normaler Slasher. Das Geschehen folgt gut bekannten Konventionen und wird mit einschlägigen Effekten aufgepeppt. Wenn nun scharfe Klingen in Körpern versenkt werden oder ein Polizisten-Unterkiefer unter Klarences Machete zu Boden fällt, jubiliert sicherlich der bis hierher sanft entschlafene Gorehound. Wer den Schrecken lieber als Andeutung geniesst und in der ersten Filmhälfte gut bedient wurde, dürfte dagegen entsetzt sein, wenn im grossen Finale geschnetzelt wird, als wäre schon wieder Freitag, der Dreizehnte.

Neben diesen inszenatorisch vereinzelten Bravourstücken im Mittelteil schlittern Bustillo und Maury im Finale aber schliesslich in Gefilde des nahezu komischen Theaters, wenn ihr Showdown sämtliche Regler auf Anschlag dreht, um zwischen Splatter-Einlagen, absurden Masken und Kostümen sowie an völlig unpassender Stelle eingefügter Sentimentalität zu einem Ende zu gelangen, das wie auch schon der grösstenteils zerfahrene, unentschlossene Vorgänger „Livid“ erneut ernüchtert zurücklässt. Alexandre Bustillo und Julien Maury gelingt es leider nicht die Erwartungen, die sie mit der Ausgangslage schüren, im weiteren Handlungsverlauf auch einzulösen. Schleichend und dann immer schneller verflüchtigt sich die Atmosphäre. Zunehmend folgen sie nur noch den vorhersehbaren, ausgetretenen Genrepfaden, bemühen schlicht unlogische Entwicklungen, um ihre Handlung weiter voranzutreiben. Ganz nebenbei beginnt man sich zu fragen, ob die Franzosen in ihre Häuser grundsätzlich keine Lichtschalter einbauen. Ein bisschen nachvollziehbarer hätten die Protagonisten ruhig handeln können.

„Among the Living“ ist ein holpriges Gesamtwerk, ein in der ersten Handlungshälfte sich windendes Genre-Mischmasch, dass keineswegs misslungen ist und deutlich besser geraten als Bustillos und Maurys zwar formal ebenfalls interessantes aber inhaltlich gar zu krudes Vorgängerwerk „Livide. Im Gedächtnis haften bleibt aber eine Erwartungshaltung, die sich nachträglich als überzogen erweist und doch dem Autoren- und Regie-Duo angekreidet wird. „Aux yeux des vivants“ mag ehrgeiziger konzipiert sein, hier trifft „Stand by Me“ auf „The Hills Have Eyes“, liest man allen Ernstes auf dem Backcover – ist aber letztlich „nur“ ein Slasher, der filmkünstlerisch breitbeinig heranmarschiert, um sich schliesslich in den Fussstapfen deutlich gewichtigerer Vorgänger zu verirren. In diesem Punkt enttäuschen Bustillo & Maury, unterhalten können sie aber trotzdem. „Among The Living“ ist per se kein schlechter Traum. Doch für einen wirklich eindrucksvollen Horror-Streifen fehlt es an zu vielen Ecken. Gerade nach dem wirklich treibenden Startschuss geht viel zu schnell der Drive verloren und lässt auch das Treiben des Monsters einiges an Albtraumhaftigkeit vermissen.

Alien: Covenant – TV-Spots zeigen uns die Alienbrut

 

Bald wird sich zeigen, ob Katherine Waterston als Daniels ebenso austeilen kann wie Sigourney Weaver ihrerzeit. Die aus dem Harry Potter Spin-Off „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ bekannte Schauspielerin gebührt nämlich die Ehre, im Sci/Fi-HorrorAlien: Covenant“ in die Fussstapfen der legendären Ripley zu treten. Dass ihr die Neo- und Xenomorphs das Überleben im All aber ganz und gar nicht leicht machen, bestätigen auch die folgenden TV-Spots. Diese zeigen noch mehr Szenen mit brenzligen Situationen und gewähren zudem einen tödlichen Blick auf die ausserirdischen Kreaturen. Ungeklärt bleibt die Präsenz der Alien Queen, mehr erfahren wir dann zum Kinostart im Mai. Regie bei „Alien: Covenant“ führte niemand Geringeres als Ridley Scott, Schöpfer das Originals, „Prometheus“ und „Blade Runner“…

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Alien: Covenant | Hide | 20th Century FOX
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Alien: Covenant | Pray | 20th Century FOX
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Alien: Covenant | Run | 20th Century FOX

ABC of Death

 

Herrlich morbider Werbespot und ist so schnell vorbei wie das Leben der darin gezeigten Personen. Sehr unterhaltsame Umsetzung von Dorian & Daniel mit jeder Menge kreativer Todes-Varianten. Mehr möchte ich dann erst einmal nicht verraten… ;)

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Volvo - ABC of Death

XX – Trailer

 

Mit „XX“ bieten die Macher hinter „V/H/S“ und „The ABCs Of Death“ uns einen Perspektivwechsel der besonderen Art an. Für die Horror-Anthologie zeichnen nämlich ausschliesslich hochtalentierte Regisseurinnen verantwortlich. Die vier Regisseurinnen haben für die Horror-Anthologie „XX“ jeweils einen Film umgesetzt, der euch das Fürchten lehren soll. Da weibliche Regisseure grundsätzlich selten anzutreffen sind, stellt XX definitiv schon mal eine Besonderheit da. Hinter dem Namen St. Vincent verbirgt sich die Singer-Songwriterin Annie Clark. Sie sass für den Film „Birthday Party“ im Regiestuhl. Die Hauptrollen in den einzelnen Filmen werden gespielt von Melanie Lynskey, Angela Trimbur und Christina Kirk. In den US&A wird XX erst auf dem Sundance Film Festival gezeigt und startet dann ab dem 17. Februar 2017 regulär in den US-Kinos. Am 26. Mai 2017 gibts bei uns den Film auf Blu-ray und DVD direkt fürs Heimkino…

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XX | Official UK Trailer [HD] - on DVD 8th May 2017

Dick Code: Wie man(n) am besten seinen Schwanz beschreibt

 

Anstelle beim nächsten Dating ein Penis-Foto zu versenden und dann die Angst zu haben, dass das Bild deines Schwanzes auf Tumblr oder sonstwo im Internet endet, kannst du nun kostenlos, anonym und ohne das etwas von dir gespeichert oder geteilt wird, die beeindruckenden Details zu deinem besten Stück mitteilen, ohne das man Rückschlüsse auf dich machen kann. Mit „Dick Code“ kannst du die Länge, die Grösse, die Krümmung, die Venen und die Eichel, sowie die Behaarung und das Spritzvermögen, einschliesslich der Flugbahn, der Konsistenz und der Dauer festhalten, indem du entsprechende Bilder wählst. „Dick Code“ ist die Datinghilfe für Männer, die gerne alles wissenswerte zu ihrem Schwanz veröffentlichen möchten – und denkt daran Freunde, Grösse ist nicht alles! ;)

Hell No: Endlich mal vernünftige Leute in Horrorfilmen

 

Wer Horrorfilme mag, musste schon öfter mal an einem ganz gravierenden Punkt Abstriche machen: Bei den Charakteren. Wären sie mitunter nicht so dämlich, hätten wir keine coolen Horrorfilme. Das müssen wir uns leider eingestehen, aber das ist es ja auch, was Spass macht. Da geht der Fake-Trailer zu dem imaginären Film „Hell No“ von Nicolosi und John Freiler allerdings einen ganz anderen Weg und verspricht uns intelligente Leute in einem vermutlich sterbenslangweiligen Horrorfilm…

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HELL NO: The Sensible Horror Film

CGI im Kino der 90er Jahre

 

Aller Anfang ist schwer. So auch die Anfänge der computergenerierten Special Effects im Kino. Diane Bullock hat sich mal Kino-Trailer der 90er vorgenommen und auf ihre damaligen CGI-Qualitäten abgeklopft. Herausgekommen ist ein schöner Supercut mit einigen schrecklichen Beispielen. Lustig anzusehen, das alles, so rückblickend und wird die nächsten mindestens 20 Jahre wohl so weitergehen…

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The Awkward Teen Years of CGI (Movie Trailer Mashup)

DBD: Bronsegud – Kvelertak

 

Das Video zu „Bronsegud“ besteht hauptsächlich aus Aufnahmen von Live-Shows von Kvelertak. Was da zu sehen ist, könnte wohl als Referenz dafür gelten, warum die Norweger den Tour-Support für Metallica machen…

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Kvelertak - Bronsegud [OFFICIAL VIDEO]
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