Friday the 13th: The Game – Gameplay-Trailer

Auf der Kinoleinwand wird Jason Voorhees von Millionen Fans bejubelt, doch traut sich die Masse auch, ihm Auge in Auge gegenüber zutreten? Eine Frage, die sich schon sehr bald mit „Friday the 13th: The Game“, dem Spiel zur Kultsaga, beantworten lässt! Die Badesaison am Camp Crystal Lake startet zwar erst diesen Herbst, hier aber bereits einen umfangreichen Gameplay-Ausblick auf das blutige Stelldichein mit dem mordenen Kulthünen. In der Versoftung, die gegen Oktober für PlayStation 4, Xbox One und natürlich auch PC-Nutzer erscheint, schlüpfen Spieler wahlweise in die Rolle eines Opfers oder Jason Voorhees selbst. Beiden stehen diverse Waffen und Hilfsmittel zur Verfügung, um die Gegenseite auf möglichst blutrünstige Weise ins Reich der Toten zu schicken.

Witzig wie man als Jason offenbar auch immer wieder seine Mutti hören muss, der bei der ganzen Gewalt offenbar einer abgeht. Das wundert mich so gar nicht, aber nett ist auch, dass man scheinbar versuchen kann sich vor Jason zu verstecken und ihn auch auf eine falsche Fährte locken kann. Das Video hier zeigt eine sehr frühe Alpha-Version, also kann sich durchaus noch einiges ändern. Aber bisher sieht es nach einem lustigen Partyspiel aus.

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Friday the 13th: The Game World Gameplay Premier!

Mechanische Version von Pong

Mechanische Version von Pong

Als im Jahr 1972 „Pong“ herauskam, war es ein Wunder des Videospiel-Designs. Es wirkt optisch einfach nach heutigen Massstäben, aber es begeisterte damals die erste Generation von Videospiel-Spielern. Dank Daniel Perdomo und seine Kollegen es ist nun möglich, eine physische Version in einer Arcade-Tischform zu spielen. Das folgende Video zeigt, wie das Gerät zusammengesetzt ist. Magnete bewegen die Paddel und den Ball zwischen zwei Glasscheiben hin und her. Dabei schlagen die Paddel nicht wirklich den Ball weg, aber es wirkt, als ob der Ball entsprechend im Winkel abprallt. Eben wie beim echten „Pong“, eine unglaubliche, technische Meister-Leistung.

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PONG PROJECT

Oma fährt per Virtual-Reality-Brille Achterbahn

Zu Weihnachten haben zwei junge Männer ihre Grossmutter zum ersten mal mit einer selbstgebauten Virtual-Reality-Brille Achterbahn fahren lassen. Ich glaube irgendwie raushören zu können, dass die Dame Spass dabei hat… ;)

My grandmother, Marie, tries Google Cardboard VR for the first time. She is watching a roller coaster simulation. We filmed this on vacation in Hawaii (Laupahoehoe) on Christmas morning. She will be 89 in March.

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Grandma Tries VR for the First Time

BB-8 XP

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BB-8 XP

Wie der Sound der 80er Jahre Games gemacht wurde

Der Sound von Nintendo, Commodore, Amiga und Co ist kult. Die älteren unter euch können sich bestimmt daran erinnern: Es gab eine Zeit, da klang Musik in Computerspielen ganz anders als heute. Oft konnte man am Sound schon erkennen, welches Gerät spielte. Und das lag an den Soundchips, die Commodore 64, Nintendo NES, IBM PC, oder Apple II ihre charakteristischen Sounds verliehen. Der 8-Bit-Guy zeigt uns in seinem Video die drei verschiedenen Epochen der Computermusik, den internen Lautsprecher, FM-Synthese und PCM-Samples. Dazu wird erklärt warum sich die 8-Bit-Musik so anhört, wie sie sich eben anhört.

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How Oldschool Sound/Music worked

Programmierer automatisiert seinen Job

In unserer digitalisierter Welt gewinnen in immer mehr Lebensbereichen technische Fähigkeiten und Kenntnisse an Bedeutung. Folgende Geschichte liefert einen weiteren Beweis für die grenzenlose Vielfalt an Möglichkeiten, die diese Fertigkeiten eröffnen.

Programmierer automatisiert seinen Job

Auf dem Rechner seines ehemaligen Programmierers entdeckte ein Arbeitgeber schleierhafte Scripts. Nach genauerer Analyse des Quelltexts, stellte sich heraus, dass der Ex-Mitarbeiter viele seiner Arbeitsprozesse einfach automatisiert hatte. Hier einen Auszug aus den cleveren Scripts:

smack-my-bitch-up.sh
War der Programmierer nach 21 Uhr noch im Unternehmensnetzwerk eingeloggt, wurde eine SMS mit dem Inhalt „late at work“ an seine Frau geschickt. Zusätzlich hatte er eine Liste an Ausreden angelegt, aus der bei Aktivierung dieser Funktion, eine zufällig ausgewählt und in die SMS eingefügt wurde. Den Namen des Scripts lassen wir an dieser Stelle mal unkommentiert.

kumar-asshole.sh
Das Mailpostfach wurde nach E-Mails von einem Kunden namens „Kumar“ gescannt. Wurden Keywords wie „help“, „sorry“ und „trouble“ identifiziert, wurde die Datenbank des Kunden automatisch auf das aktuellste Backup gesetzt. Daraufhin erhielt „Kumar“ eine Mail: „No worries, mate. Be careful next time.“

hangover.sh
Wurde bis 8.45 Uhr auf dem Arbeitsrechner kein Login registriert, wurde automatisch eine Mail mit dem Inhalt „not feeling well, working from home“ an den Chef geschickt. Natürlich auch hier ergänzt durch eine zufällig ausgewählte Begründung.

fucking-coffee.sh
Einmal aktiviert blockierte dieses Script die Kaffeemaschine. Daraufhin wurde ein mittlerer Milchkaffee aufgesetzt, der allerdings erst 24 Sekunden später von der Maschine in die Tasse gegossen wurde. Diese Zeit brauchte der Programmierer, um von seinem Büro zur Kaffeemaschine zu laufen.

Die gesamte Story zum Nachlesen und vor allem alle Scripts gibt es auf GitHub.

Tilt Brush: Das Virtual Reality Malprogramm von Google

Google präsentiert mit Tilt Brush sein eigenes Virtual Reality-Malprogramm und zeigt wohin die Reise hingeht. Mit Tilt Brush kann man nicht nur im dreidimensionalen Raum pinseln, auch ist das Werk frei begehbar. Einmal hochgeladen kann jeder durch die Tilt-Datei wandern und somit künstlerisch völlig neue Wege gehen. So gibt es animierte Pinselstriche, die Paletten umfassen hier nicht nur Farben und unterschiedliche Materialien, sondern auch animierte Elemente wir Feuer und Rauch. Da sind plötzlich ganz neue Möglichkeiten Kunst zu machen, Spass zu haben oder Geschichten zu erzählen.

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Tilt Brush: Painting from a new perspective

In Kuba funktioniert illegales Filesharing ganz ohne Internet

Überall auf der Welt haben die Leute Bedarf nach Unterhaltung, neuster Software und anderen Dingen, die den Geist auf Trab halten. Schwierig wird es allerdings, wenn die Regierung das gerne zensieren möchte und alle Medien überwacht und kontrolliert. Aber Filesharing findet einen Weg und so funktioniert es in Kuba ganz ähnlich, wie eben auch in Nordkorea ganz ohne Internet und nur mit physischen Laufwerken. Dafür aber total zuverlässig.

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This is Cuba's Netflix, Hulu, and Spotify – all without the internet

Unterschriftensammlung gegen das revidierte Überwachungsgesetz BÜPF

Die Gegner des revidierten Überwachungsgesetzes BÜPF haben mit der Unterschriftensammlung für das Referendum begonnen. Am Dienstag haben sie ihre Argumente dargelegt. Nein sagen die Gegner zu den damit verbundenen Verletzungen von Grund- und Freiheitsrechte, besonders aber nicht nur sind die im BÜPF beschriebenen Methoden, wie das Einschleusen eines Staatstrojaners den Gegnern ein Dorn im Auge.

Stop BÜPF

In der Frühjahrssession hatte das Parlament das revidierte Gesetz zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) gutgeheissen. Damit soll die Überwachung Verdächtiger in Strafverfahren an die technologische Entwicklung angepasst werden. Neu dürften die Strafverfolgungsbehörden zum Beispiel Trojaner in Computer einschleusen, um diesen zu Überwachen und beispielsweise Skype-Gespräche mithören zu können. Sprich der Staat darf, sofern das revidierte BÜPF durch gewunken wird, Methoden von Hackern und Crackern anwenden und so die Grund- und Freiheitsrechte der Schweizer Bürger einschränken. Wie vieles heutzutage ist absolut unverhältnismässig, wie nicht nur wir finden.

Ein Aktionsbündnis, dem Jungparteien von rechts und links angehören stellt sich dagegen: die Junge SVP, die Jungfreisinnigen, die Jungen Grünliberalen und die JUSO. Hinzu kommen die Grünen, die Piratenpartei, Organisationen wie der Verein Grundrechte, die digitale Gesellschaft Schweiz oder die Operation Libero und die IT-Branche. Konkret kritisieren die Gegner, dass die Strafverfolgungsbehörden zur Verfolgung von Straftaten künftig Überwachungssoftware auf Computern oder Smartphones installieren dürften – und zwar nicht nur bei Mord oder Terrorismus, sondern schon bei relativ geringen Delikten wie Diebstahl. Aus Sicht der Gegner ist das nicht nur unverhältnismässig, sondern auch gefährlich: Zur Installation müssten Sicherheitslücken ausgenützt werden. Dadurch entsteht ein legaler Schwarzmarkt für Sicherheitslücken, die auch Kriminelle nutzen können.

Unterschriftensammlung gegen das revidierte Überwachungsgesetz BÜPF

Problematisch sind die Staatstrojaner aber laut den Gegnern auch deshalb, weil das System damit nicht nur überwacht, sondern auch beeinflussen oder Daten gar geändert werden können. So könnten Beweise manipuliert werden, der Staat kann nicht garantieren, dass das nicht geschieht. Darüber hinaus seien Staatstrojaner unnötig, argumentiert das Aktionsbündnis. Auch auf anderem Weg sei es nämlich möglich, verschlüsselte Kommunikation abzuhören. So arbeite etwa Skype und andere Anbieter auf Gerichtsbeschluss hin mit den Behörden zusammen. Auch könnten die Behörden Gruppen im Internet – etwa einen Kinderporno-Ring – infiltrieren, um an Informationen zu gelangen. Dass der Rechtshilfeweg viel Zeit in Anspruch nimmt und die Infiltration aufwändig ist, spricht aus Sicht der BÜPF-Gegner nicht gegen solche Methoden: Vielleicht sei das gar nicht schlecht, denn so sei das Risiko kleiner, dass die Behörden zu oft überwachen. Kritik übt das Aktionsbündnis auch daran, dass Telefonranddaten gespeichert werden, damit die Strafverfolgungsbehörden bei Bedarf darauf zugreifen können. Solche Daten geben Auskunft darüber, wer wann mit wem wie lange telefoniert hat. Hier bleibt zwar alles beim Alten: Die Daten würden – anders als zunächst geplant – mit dem revidierten Gesetz nicht länger aufbewahrt als heute. In den Augen der Gegner sollte die Vorratsdatenspeicherung indes generell abgeschafft werden. Zumindest aber sollten die Daten in der Schweiz gelagert werden müssen.

https://stopbuepf.ch/

Die Gegner haben nun bis zum 7. Juli Zeit, 50’000 Unterschriften zu sammeln, was ihnen hoffentlich auch gelingen wird. Wer aktiv mithelfen will, die Unterschriften zusammen zu kriegen, findet auf Stop BÜPF alles was es dazu braucht, Unterschriftenbogen, Passantenstopper und Broschüren. Viel Erfolg!

Nostalgische Kleinkunst vom Retronator

Nostalgische Kleinkunst vom Retronator

Wunderschön nostalgische Pixel-Art vom Retronator, der das Ding einst für das Joker-Magazin entworfen und nun auch als Poster rausgebracht hat. Mit dabei sind u.a. Spiderman, Schlumpfine, dem dreiköpfigen Affen aus Monkey Island, Mario & Luigi, Sonic & Tales, Superman, Breakdancern, einer fingerboardenden Hand, den Tentakeln aus DOTT, Lemmingen und Darth Vader

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Tribute Pixel Art Poster Timelapse

Gesichtsausdrücke in Videos in Echtzeit verändern

Freunde, es ist die Zeit gekommen, alles anzuzweifeln. Laut Vor- und Abspann ein Werk aus der Uni Erlangen und dem Max-Planck-Institut, mit Einsprengseln aus Stanford, US&A – eine Kaderschmiede gleich neben dem Silicon Valley. Elaborierte Manipulationstechniken für Massenmedien von den Guten aus der westlichen Wertegemeinschaft. Alles für den guten Zweck. Freiheit und Menschenrechte und so. Ich frage mich, mit welcher Intention Leute an solchen Projekten arbeiten. Da reden sie einen Einsatzzweck herbei: Man könnte z.B. bei mehrsprachigen Videokonferenzen mit Echtzeit-Übersetzung dem Redner die Mimik des Übersetzers aufprägen, damit Bild und Ton zusammenpassen. Ist ja eigentlich auch ganz offensichtlich. Da hätten wir ja auch drauf kommen können. Ein riesiges Menschheitsproblem steht vor der Lösung. Ich hätte jetzt mindestens mal was mit Medizin, Krankeitsbekämpfung und der Rettung von Menschenleben erwartet. Das zieht immer. Telemedizin, Remote-Arzt, mehrsprachige Medizin-KI mit Avatar und dieser mit zur Sprache passender Mundbewegung. Irgend sowas. Muss man die Ausreden denn jetzt soufflieren? Es wird Zeit, 1984 mal wieder hervorzukramen. „The past was erased, the erasure was forgotten, the lie became truth.“

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Face2Face: Real-time Face Capture and Reenactment of RGB Videos (CVPR 2016 Oral)

Nefertiti Hack

Nefertiti HackGeniale Aktion von Nora Al-Badri und Jan Nikolai Nelles, die eine Skulptur des Kopfs der Nofretete im Neuen Museum Berlin illegal scannten, den Kopf in einem 3D-Drucker reproduzierten und die Skulptur so in ihr Heimatland Ägypten zurückbrachten. Virtueller Kunstraub und Kommentar zu geistigem Eigentum anhand von antiken Kunstwerken. Im Grunde kann man mit jedem Fotoapparat mittlerweile 3D-Scans erzeugen. Man braucht keine Laser mehr, nur viele Fotos von dem Objekt. Somit kann man in jedes Museum reinspazieren und jedes Objekt „3D scannen“. Ist das dann illegal? Fotografieren ist ja oft nicht illegal. Ist dann das Bereitstellen der 3D Daten illegal? Damit müssen sich dann wohl Richter in Zukunft auseinander setzen, wenn die ersten Skulpturen von Jeff Koons auf den Heim-Drucker gedruckt werden…

Nefertiti is returning to the place where it was found. For the first time since the sculpture was excavated and stolen over 100 years ago, the iconic artefact will be shown in Cairo. “ “The Other Nefertiti” is an artistic intervention by the two German artists Nora Al-Badri and Jan Nikolai Nelles. Al-Badri and Nelles scanned the head of Nefertiti clandestinely in the Neues Museum Berlin without permission of the Museum and they hereby announce the release of the 3D data of Nefertitis head under a Creative Commons Licence.
The artists 3D-Print exhibited in Cairo is the most precise scan ever made public of the original head of Nefertiti. With regard to the notion of belonging and possession of objects of other cultures, the artists intention is to make cultural objects publicly accessible. The Neues Museum in Berlin until today does not allow any access to the head of Nefertiti nor to the data from their scan.

Zu ihrem Museums-Hack hatten die beiden einen Vortrag beim 32c3, das Video dazu hier:

ARVE Fehler:
Thats all folks! - Video not available

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