Eins sei gleich vorweg genommen, der Braun CruZer Beard & Head kann was. Bart- und Haarschneider, separat und kombiniert, netzabhängig und akkubetrieben, sowohl billig als auch aus dem mittleren Preissegment habe ich im Laufe meines nun bald zweieinhalb Jahrzehnte währenden Bartwuchses reichlich ausprobiert. So richtig rundum zufrieden war ich bislang mit keinem Einzigen. Andere haben zwar einen ausreichenden Wirkungskreis, schneiden aber unsauber oder haben einen Aufsatz, der nicht richtig einrastet und beim geringsten Druck zurückrutscht und erstmal eine Schneise in die Matte fräst. Das Gerät von Braun hingegen ist solide und wertig verarbeitet und die Aufsätze arretieren fest in der gewählten Schnittlänge ein, lassen sich aber durch leichten seitlichen Druck von Daumen und Zeigefinger problemlos verstellen und austauschen. Das Rasierergebnis ist beim Bart tadellos, beim Kopfhaar kann es insbesondere bei sehr feinem Haar passieren, dass das eine oder andere vor der herannahenden Klinge in Deckung geht und sich erst wieder aufrichtet, wenn die Gefahr vorbei ist. Aber beim zweiten, spätestens dritten Versuch ist dann auch der letzte Drückeberger machtlos.
Doch eine Frage sei mir vorweg erlaubt, warum kann ein solches Gerät nicht einfach Bart- und Haarschneider heissen, sondern Neu-Denglisch “beard & head cruZer”? Wahrscheinlich sträubts dem nativen Speaker beim Anblick dieser Bezeichnung automatisch Bart- und Kopfhaare, was dann die anschliessende Prozedur wenigstens erleichtert.
Bisher habe ich mir in ca. 5 Jahren 3 x neue Billighaarschneider gekauft. Nach kurzer Zeit waren sie immer defekt, etwas ist abgebrochen oder riss fürchterlich an den Haaren. Nicht so der Braun CruZer Beard & Head. Der Cruzer war relativ schnell aufgeladen und funktionsfähig. Ein blinkendes Lämpchen zeigt an, ob noch geladen wird oder ob vollständig geladen wurde. Ich fing sofort an zu rasieren und musste feststellen, dass das Gerät sehr präzise arbeitet und zudem erstaunlich leise ist! Andere Geräte klingen teilweise wie Rasenmäher, nicht so der CruZer von Braun. Da das Gehäuse nicht aus Plastik, sondern Hartgummi ist, bleiben die Haare zunächst etwas am Gerät kleben. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann es nach Gebrauch problemlos abwaschen. Ebenso kann man die Schneidklinge oben aufklappen, sowohl zum waschen unter laufendem Wasser, als auch natürlich zum reinigen mit der mitgelieferten Bürste. Nach mehrmaligem Gebrauch sollte man die Klingen mit dem mitgelieferten Leichtöl reinigen, dass ist bei diesen Geräten ja Standard und üblich.
Mit den Clips kann von 1 bis 20 mm alle möglichen Längen fast stufenlos eingestellt werden. Die Aufsätze sind stramm fixiert und verrutschen nicht. Die Schneidequalität ist hervorragend, den Bart kann man so schnell und gründlich, bis direkt unter die Nase stutzen, ohne das Haare stehen blieben. Der Trimmer leistet ebenfalls saubere Arbeit an Koteletten und sonstigen Stellen, die ein Feintunig benötigen, und lässt sich ohne Verrenkungen ein- und ausfahren. Zu jedem Gerät werden zwei Aufsätze mitgeliefert, mit denen man die verschiedenen Schneidelängen einstellen kann. Der eine Aufsatz ist eher für den Bart gedacht, der andere für die Haare auf dem Kopf. Das mitgelieferte Stromkabel hat eine sehr lang dehnbare Schnur, was durchaus auch von Vorteil ist. Aber Vorsicht Freunde: Beim Abwaschen der Klinge sollte man das Gerät besser vom Strom nehmen. Das Gerät liegt insgesamt gut und angenehm in der Hand. Die Akkukapazität habe ich nicht mit der Stoppuhr kontrolliert, entspricht aber in etwa den Herstellerangaben. CruZer, Ladekabel, Aufsätze und übriges Zubehör passen etwas knapp, aber komplett in die mitgelieferte Reisetasche.
Der Akku hält nach vollständigem Aufladen wirklich sehr lange und am meisten beeindruckt mich, dass das Gerät wirklich Power hat, sehr gründlich ist und dabei sehr sehr leise bleibt! Insgesamt ein sehr gut für Verarbeitung und Technik, ebenfalls ein sehr gut für das Rasierergebnis beim Bart und ein gut für die Kurzhaarfrisur. Das Preis/Leistungsverhältnis erhält ebenfalls ein gut und bei regelmässiger Anwendung sollten sich nach einigen Monaten die Anschaffungskosten durch eingesparte Friseurbesuche amortisiert haben. Der mitgelieferte Reisebeutel gefällt auch gut. Hier lässt sich alles ordentlich verstauen und ist auf Reisen immer zur Hand und schnell eingepackt.
Der Braun CruZer Beard & Head ist ein sehr überzeugender, handlicher und leiser Haarschneider mit Trimmerfunktion. Die Verarbeitung ist qualitativ hochwertig. Das Styling ist sehr zurückgenommen und farblich wenig verspielt. Er punktet vor allem durch das sehr präzise Trimmen und Stylen problematischer Bartpartien. Der Haarschneider kürzt das Haar schnell, wobei das übliche Problem der verbleibenden Haarreste in den Schneidaufsätzen auch bei dem Braun keine Ausnahme bildet. Dieses Problem lässt sich aber durch die unkomplizierte und schnelle Reinigung beheben. Ich habe Freude an meinem neunen Braun CruZer Bear & Head und würde ihn nicht wieder hergeben! Einzig hätte ich mir anstelle von NiMH- Lithium-Ionen-Akkus gewünscht. Dann wäre der Apparat aber wohl erheblich teurer geworden. Bartstyling kann wirklich Spass machen, wenn das Ergebnis entsprechend ist. Bei diesem Haarschneider kann man nicht viel verkehrt machen. Real Beard shaper – Not for Kids.
Beim Inhalt der Verpackung wurde nicht gespart. Es ist alles Notwendige vorhanden:
Haarschneider + Aufsätze für unterschiedliche Haarlängen
kleine Flasche Öl zum Schmieren des Schneidemechanismus
Pinsel zum Reinigen des Haarschneiders
kleine schöne, schwarze, schlichte Tasche in die alles hineinpasst
bebilderte Anleitung
Handhabung:
Die Benutzung des Haarschneiders ist einfach und selbsterklärend
Akku hält lange. Nach ca. 40 min Betrieb ist der Akku noch nicht leer
Reinigung mit Wasser möglich. Dadurch sehr schnell zu reinigen
Normale Haare lassen sich sehr gut und schnell entfernen
Dünnere Härchen werden nicht so gut entfernt
Bart stutzen und Konturen schneiden funktioniert durch die Zusatzfunktion sehr gut
Vorteile:
Akkuladung hält ausreichend lange
Lieferumfang
Reinigen sehr schnell und einfach
Zusatzfunktion für die Gesichtsrasur
gutes Schneideergebnis bei dicken und normalen Haaren
Nachteil:
Schneideergebnis bei dünnen Haaren nicht ausreichend
Freunde der Gruft, atmet tief durch, die letzte Minute des Jahres ist angebrochen und 2012 steht vor der Tür! Hope 2012 is your year! Meines ists mit Bestimmtheit, den einmal mehr steht die Apokalypse vor der Tür und nachdem es die letzten Jahre nicht geklappt hat, sehe ich mit Zuversicht ins neue Jahr, alle Propheten können nicht falsch liegen… so hoff ich doch zumindest. Aber auch Ihr wisst, Hoffnung ist der lange Weg zur Verzweiflung
Wie auch immer, ich werde sicherlich weiter Bloggen und dies mindestens bis zum 21.12.2012! Und sollten mir Naturkatastrophen, die Revolution oder Skynet es erlauben, auch weiter, stay tuned! Also Freunde, lasst es Krachen bis die Apokalypse kommt. Ich tues… and stay brutal and rock on! Bleibt sauber und tut nichts, was ich nicht auch tun würde
Freunde, es ist kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr vorbei! Selbstverständlich werde ich auch weiterhin feste über die Festzeit bloggen, aber der eine oder andere hochverehrte Leser verbringt die Tage vielleicht fern der technischen Errungenschaften der modernen Gesellschaft und daher will ich es nicht missen, Euch allen aus der Gruft:
zu wünschen! Falls Euch die Tage die ewiggleichen Weihnachtlieder etwas auf den Sack die Nerven gehen, bietet euch DRC – Dravens Radio from the Crypt zu Weihnachten ein ganz spezielles Programm mit viel Punk, Rock und selbstverständlich jede Menge Metal und dies mit Bands wie Twisted Sister, AC/DC, Barbed Wire, Guns and Roses, Eisenpimmel, DIO, L.A. Guns, Lynyrd Skynyrd, Billy Idol, Monster Magnet, Müllstation, The Ramones, Children of Bodom, Pretty Maids, Kuschelweich, Venom, King Diamond, Spinal Tap, Halford, Slade, Die Roten Rosen, Johnny Cash und vielen anderen mehr! Das Xmas Special aus der Gruft wird zu folgenden Zeiten gesendet:
Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag 18:00 Uhr bis 0:00 Uhr
Freitag 18:00 Uhr bis 7:00 Uhr
Samstag 15:00 Uhr bis 7:00 Uhr
Sonntag 15:00 Uhr bis 0:00 Uhr
Bis bald Freunde, auf dass wir uns in alter Frische in Bälde wiedersehen! Stay brutal und tut nichts, was ich nicht auch tun würde
Wer am letzten Montag, den 21. November, ins Zürcher Volkshaus pilgerte, tat dies aus gutem Grund: “Machine Head”, die äusserst erfolgreiche Trash Metal Band aus den Oakland USA beglückte die Schweiz mit “The Eighth Plague” Tour. Als Support traten drei Bands auf die Bühne, “Bring me the Horizon”, “Devil Driver” und “Darkest Hour”, welche den Abend mit astreinem Metal eingeleitet haben und ein Konzert von Machine Head ist alles andere als ein vergnügliches Picknick. Die Musik ist gewaltig, fräst sich ohne Umwege direkt in die Gehörgänge und lässt die Nackenmuskeln so richtig zucken. Ein grossartiger Abend, der (fast) alle Erwartungen erfüllte…
Machine Head kann bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Nach der Gründung im Jahre 1992 stieg die Gruppe immer weiter auf den Rock-Olymp. Im September dieses Jahres veröffentlichten die Amerikaner ihr siebtes Studioalbum “Unto The Lucost”, das, wie ich finde, Album des Jahres! Der Sound von Machine Head wird dominiert durch einen äusserst rohen und schreienden Gesang und die Gitarre übernimmt klar die Führung in den Arrangements, während das Tempo innerhalb der Songs oftmals wechselt. Dadurch entsteht eine nachdenkliche, gar melancholische Atmosphäre in den Songs, welche wohl durch keine andere Metal Band so überzeugend rübergebracht werden kann, wie durch Robb Flynn und seinen Mannen.
Der Abend ging los mit “Darkest Hour”, die das noch halb leere Volkshaus schon mal auf einen langen Metal-und-Bier-Abend einstimmten und allenfalls verstopfte Gehörgänge schon mal mit ordentlicher Lautstärke durchputzten. So starteten die Amerikaner ihr 30 minütiges Set, das viele Nummern vom neuesten Album enthielt. Für mich war es das erste Mal, dass ich Darkest Hour gesehen habe, aber ich war sehr positiv überrascht und dem Publikum schien es auch zu gefallen, obwohl dieses noch im Leerlauf unterwegs war. Bis auf vereinzelte kleinere Circle-Pits und ein paar Fäuste in der Luft war nicht sehr viel Bewegung zu sehen. Sänger John Blakemore Henry wählte sich bei einigen Songs einen Circle-Pit-Beauftragten aus, der die Menge ins Schwitzen bringen sollte, was trotz der wenig anwesenden Hörer klappte. Darkest Hour zeigten eine grosse Spielfreude und vermochten mit ihrem halbstündigen Auftritt absolut zu überzeugen.
“Devil Driver” kamen nach kurzer Umbaupause und langem Soundcheck auf die Bühne, um mit den ersten 120 Sekunden ihres Sets zu zeigen, warum viele Leute Metal als Lärm und Krach betrachten. Ich selbst kenne jedes Album der Band, doch selbst mit diesen Kenntnissen konnte ich mit dem Lärm, der da von der Bühne kam, nichts anfangen, Songstruktur liess sich leider gar keine erkennen. Sehr, sehr schade, aber wie mir schon oft und auch an diesem Abend gesagt wurde, ist jeder “Devil Driver” Auftritt so beschissen abgemischt. Nach ein, zwei Songs wurde das zwar zum Glück etwas besser, doch auch hier gab es Momente, die nicht mal mehr für Eingeweihte spannend waren. Der Band macht zwar niemand was vor, wenn es um Show und Einsatzfreude geht, aber musikalisch war es zu meinem allergrössten Bedauern allerhöchstens Ausschuss. Im Moshpit konnte man trotzdem seinen Spass haben und dennoch hinterliessen “Devil Driver” einen zwiespältigen Eindruck: Eine Band, die für Entertainment sorgt, grossartige Alben rausbringt aber gleichzeitig auch extrem nervig sein kann, da man Live den Sound nicht wirklich geniessen kann. Hier gehört schlicht und ergreifend der Ton Techniker der Band gefeuert und zwar in hohem Bogen! Das Devildriver trotzdem ein zu heizen vermochte, lag vorallem an einem ruhelosen Dez Fafara, der die Leute immer wieder zur Bewegung animierte und das nun gut gefüllte Volkshaus mit Songs wie “Dead to Rights”, “You Make Me Sick” oder “Head On To Heartache” in Fahrt brachte.
Danach ging es Drunter und Drüber im Volkshaus. Vier Bands, drei Drumkits, “Bring me the Horizon” hatten ihr eigenes mit, was die Pause nach Devildriver in die Länge zog. Die wohl musikalisch am wenigsten ins Tour-Line-Up passende Band, war an der Reihe. Angesichts einiger Fans mit BMTH-Shirts konnte man eine sehr motiviert zu Werke gehende Band sehen. Die Briten sind wohl einer der kontroversesten Bands der Szene. Es ist wohl reine Geschmackssache ob man das Studiomaterial mag, wo die Songs doch ganz anders wirken. Live konnte ich der Performance leider nichts positives abgewinnen. Die Stimme von Sykes ähnelte eher einem Krächzen, die Gitarristen hüpften klischeehaft bei den Breakdowns auf und ab und anstelle von BMTH hätte sich für die Tour auch was passenderes finden können. Die Fans der Band schienen nur aus Teenies und Möchtegern-Kickboxern zu bestehen, immerhin gab es zwischen den Songs kein Teeniegekreische zu hören und so konnte man diese 45 Minuten besser nutzen und seinen Nikotin Pegel wieder auf die Höhe bringen, was offensichtlich auch mindestens das halbe Volkshaus auf der Strasse tat
Weiter gehts mit der eigentlichen Hauptattraktion des Abends: Machine Head. Praktisch während des gesamten Umbaus stimmte die Meute einen “Machine *Fucking* Head” Chor nach dem anderen an. Der Umbau verriet schon ein bisschen was über die Bühnenshow, denn es waren insgesamt vier Projektoren und viel mehr Lichter als bei den Bands zuvor auf die Bühne gerichtet. Das Schlagzeug stand nicht auf einer Ebene, denn das Kit von Dave McClain war auf einem Podium um gut einen Meter höher als dort wo seine Bandkollegen standen. Als bühnentechnisch alles geregelt war, hörte man die Menge wieder mit den altbekannten Gesängen und los gings! Machine Head kam auf die Bühne und stimmte den Opener “I Am Hell (Sonata in C#)” an. Die Projektoren hatten dann auch ihre Arbeit aufgenommen und zeigten während der Show die Cover des jeweiligen Albums des Songs der gerade gespielt wurde oder auch andere zum Thema passende Bilder. Die Boxen wurden im Vergleich zu den vorigen Bands um eine Stufe lauter gedreht und die Menge feierte Machine Head beim ersten Song gleich mustergültig ab.
Das ebenfalls neue “Be Still And Know” folgt ohne grosse Zwischenworte, mit “Imperium” wird dann der erste “ältere” und zugleich heissersehnte Song des Abends losgelassen und macht keine Kompromisse: Mosh or be moshed! Der vollbärtige Rob Flynn ist sehr gut aufgelegt und widmet “The Blood, The Sweat, The Tears” natürlich allen Biertrinkern. Es war unbeschreiblich was in der Menge abgegangen ist: Springen, Pits, Headbangen und bei jedem Song war die Menge textsicher beim Mitsingen. Dave McClain zermöbelt sein Drumset in höchster Präzision, Gitarrist Phil Demmel ist am Dauergrinsen. Rob erinnert an das 20-jährige Bandjubiläum, das es ohne die Fans nicht geben würde, da sie auf Radio- und Fernseh-Support stets verzichten mussten und ist sichtlich gerührt vom grossen Support der Metalfans. “Darkness Within” widmet er anschliessend allen, die wie sie Musik leben und atmen. Der Song ist mit seinem besinnlichen Anfang und dem tonnenschwerem Ende definitiv ein emotionaler Höhepunkt des Abends. Ganz, ganz gross! “Bulldozer” wird seinem Titel gerecht und durchbricht einige Schallmauern, bevor der “Ten Ton Hammer” rausgeholt wird und noch mal alles von den Fans fordert.
Die Setlist war atemberaubend und wusste mit Klassikern aus alten Alben sowie mit vielen Werken vom ganz neuen Album “Unto the Locust” zu überzeugen. Robb Flynn deutete mehrmals an, dass eine riesige Energie und Intensität im Raum lag und er hatte vollkommen recht, die Stimmung war absolut unbeschreiblich. Es war ein einziger eineinhalbstündiger Kracher den Machine Head da vom Stapel liess. Machine Head zogen an diesem Abend alle Register und das Publikum war in bester Laune und tickte während der Show komplett aus. Hier stimmte einfach alles. Die Band hatte dann auch keine Mühe, sich oder die Fans zu pushen und spielten sich beinahe in Ekstase. Absolut niemand konnte sich der Wucht der Songs und der Energie der Band entziehen. Intensität und Einsatzfreude blieben den gesamten Set über hoch, es war einfach eine mächtig Arsch tretende Metal-Show!
Die “Zugaben”-Rufe erklingen kaum, dass Machine Head die Bühne verlassen haben und nach guten 2 Minuten Pause und nicht aufhörenden “Machine “Fucking” Head”-Gesängen liesen sich die Herren nicht 2 mal bitten und starteten den Zugabeblock mit “Halo”. Bei diesem Lied ist es am ärgsten von allen in der Menge abgegangen. Das letzte Lied war “Davidian” wo natürlich wieder eifrig beim Refrain mitgesungen wurde und insgesamt kam man dann auf eine Spielzeit von 105 Minuten. Machine Head bedankten und verabschiedeten sich mit Plecks, Drum-Sticks und Drum-Fellen beim Publikum.
Die “The Eight Plague Tour” war mit der Ausnahme von Bring Me The Horizion sehr gelungen und Machine Head hat bewiesen, dass sie zu den besten Live-Bands der Gegenwart gehören. Jeder der diese Band mag sollte sich einen Live-Auftritt von ihnen nicht entgehen lassen. Genausowenig wie Darkest Hour oder Devildriver. Bring Me The Horizon sollte man sich dann doch unter anderen Gegebenheiten ansehen, sofern man sowas mag. Machine Head sind eine Band, in der alle einen eigenen Stil haben, der durch die gemeinsame Musik zu einem grossem eigenen Stil geschmolzen wird und das funktioniert noch mindestens weitere 20 Jahre!
Die bekanntesten Vertreter des Wiking-/Pagan-Metal sind zurück mit “As I Lay Dying” im Gepäck! Amon Amarth brandschatzen sich dieser Tage kreuz und quer durch Europa und bringen ihr mittlerweile schon ein halbes Jahr altes Album “Surtur Rising” unter das gemeine Wikingervolk. Mittlerweile werden “Amon Amarth” ja gerne augenzwinkernd die AC/DC des Death Metals genannt und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Bei ihren Tonträgern machen “Amon Amarth” keine grösseren Experimente – auch “Surtur rising” ist da keine Ausnahme – und auch live sind die Schweden eine verlässliche Bank. Dementsprechend voll war am letzten Freitag auch das “Les Docks” in Lausanne, als “Amon Amarth” zusammen mit “As I Lay Dying” und “Septic Flesh” in der Schweiz ihr Lager aufschlugen. Und “Amon Amarth” kamen, sahen und siegten.
Seit ihren bescheidenen Anfangstagen im Jahre 1992 – als kleine Undergroundband aus Tumba, einem Vorort im Süden Stockholms, haben es Amon Amarth durch harte Arbeit, intensives Touren und durchweg solide Alben geschafft, sich als eine von Europas grössten Wiking/Pagan Metal Bands zu etablieren. Von Anfang an unterschieden sich Amon Amarth vom Rest der genre-ähnlichen Metal Bands dadurch, dass sie sich in ihren Texten und ihren Grafiken der Wikinger Mythologie bedienten. Weiterhin besass die Band ein unglaubliches Talent dafür, epische, einprägsame Melodien zu schreiben, die den barbarischen Charakter ihrer Kunst noch unterstrichen.
Pünktlich um 20 Uhr wurde es dann zunächst aber einmal ganz duster und der erste Opener des Abends, “Septic Flesh” aus dem griechischen Athen, betrat die Bühne. Mit ihrem epischen Death Metal, der sich sehr abwechslungsreich präsentierte, von Blast-Beats in orchestrale Parts wechselte, sowie vom wütenden Gegrowle in cleanen Gesang und durchaus auch einige Black-Metal Elemente mit einfliessen liess, konnte man das Publikum von Anfang an begeistern. Sicher sind “Septic Flesh” schon lange kein Geheimtipp mehr, schliesslich machen sie schon seit mehr als 20 Jahren die Bühnen unsicher, dennoch dürften sie sich an diesem Abend in den 30 Minuten Spielzeit, die ihnen zugestanden wurden, einen Haufen neuer Fans gemacht haben.
Noch eine ganze Ecke bekannter sind “As I Lay Dying”, die nach nur viertelstündiger Umbaupause “mittlere” Band des Abends. Man konnte im Publikum einige “As I Lay Dying”-Shirts, gerade bei den jüngeren Besuchern, ausmachen und mit entsprechend grossem Jubel wurden die Amis dann auf der Bühne empfangen. Angemessen enthusiastisch ging Sänger Tim Lambert dann direkt zu Beginn in die Vollen, doch leider war er nicht zu hören! Der Sound ist anfangs absolut beschissen abgemischt, der Drumer übertönt alles und der Rest war leise und vorallem ausbaufähig, wird aber ab zwei, drei Stücke später etwas besser justiert, ist und bleibt aber Instrumentenbrei. Schade! Denn “As I Lay Dying” zeigten sich sehr spielfreudig. Unglaublich wie Sänger Tim Lambert während des Singens bangte und dabei die ganze Bühne ablief. Auch der Rest der Band harmonierte grossartig und konnte das gesamte Publikum zum Mitwippen bewegen. Die hochkarätige Setlist tat ein Übriges, auch den letzten Zweifler zu überzeugen und nach einem starken “Condemned” und “Nothing left”, die lauthals mitgegrölt wurden, konnte dann auch zu “Defined” die Wall of Death klappen. Als dann die Kalifornier mit “94 Hours” ihr Set beendeten waren, hinterliessen sie einen guten Eindruck, wenn nur der Ton Tech seinen Job im Griff gehabt hätte…
Dann kamen die, wegen denen das Les Docks seit Mitte Oktober ausverkauft war. Wieder gingen die Lichter aus, diesmal für eine knapp mehr als halbstündige Umbaupause, danach geht es aber richtig los. “Amon Amarth”-Rufe schallen durch die Halle, die blonden Todes-Wikinger kommen unter tosendem Beifall auf die Bühne, wie einst die Nordmänner heim nach ihren langen Fahrten. Die im Stile der neuen Scheibe dekorierte Bühne unter einem riesigen “Surtur Rising” Backbanner mit im violetten Licht leuchtendem flammenden Schwert. Passend zum neuen Werk starteten die Nordländer dann auch ihr Set mit “War of the Gods” und zeigten ihren Fans von Beginn an, wo Thors Hammer hängt. Die weiteren 90 Minuten, die “Amon Amarth” an diesem Abend spielten sollten, boten eine muntere Auswahl quer durch das Schaffen der sympathischen Wikinger und vor allen Dingen immer wieder eines: Eine grosse Menge Spass. Es gibt wenige Bands, die es schaffen, so bodenständig, sympathisch und nett rüberzukommen wie diese Herren. Gerade Sänger Johan Hegg schaffte es immer wieder, das Publikum neu anzustacheln und stand des Öfteren von einem Ohr zum anderen grinsend und die Hand am selbigen am Bühnenrand, um mehr und lauteren Applaus zu erhaschen. Und wer wollte ihm diesen schon verwehren?
Die Schweden um Frontman Johan Hegg waren sympathiepunkte-mässig das Highlight des Abends, geschuldet der unbefangen netten Art und Weise, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Die “Wikinger”, welche ebenfalls nicht an der “Pommesgabel” sparten und die Zuhörerschaft kaum zur Ruhe kommen liessen, unterbrachen das Geknüppel immer wieder mit spontanen Ansagen und witzigen Kommentaren, abseits der stetig niedergehenden Schlachtrufe zu den Songs. Dabei setzten die Schweden neben eher spärlicher Bühnendekoration vor allem auf eins – Lautstärke! Von der ersten bis zur letzten Minute übertönten “Amon Amarth” alles, was sich im Raum hätte Gehör verschaffen wollen. An der Setlist der Schweden gab es an diesem Abend auf jeden Fall genauso wenig zu rütteln wie an ihrer Bühnenpräsenz. Ein Hit folgte dem anderen, direkt am Anfang wurde “Destroyer of the Universe” rausgehauen, kurz danach “The Pursuit of Vikings”. Zeit zum durchatmen blieb da wenig. Man konnte förmlich den Schweiss und das Adrenalin in der Luft schmecken.
Herrlich anzusehen und wohl noch mehr Grund Initiative zu zeigen war die Energie, die die Herren auf der Bühne selbst an den Tag legten. Von vorn bis hinten wurde gebangt, so dass man einfach angesteckt werden musste. Man muss ohnehin anmerken, dass die Stimmung den ganzen Abend über geradezu fanatisch ist. Bei jeder Gelegenheit werden Fäuste und Pommesgabeln ausgefahren. Nein Freunde, Kindergeburtstage sehen anders aus. Nach dem mächtigen “Death in Fire” erst einmal Schluss sein sollte, begann das Publikum lautstark nach Zugaben zu grölen. Diesen Wunsch konnten “Amon Amarth” ihren Fans natürlich nicht verwehren und zu den ersten Klängen des nun folgenden “Twilight of the Thunder Gods” setzte direkter Jubel ein und der Saal ging geschlossen mit.
Ein letztes Mal konnte man “Amon Amarth” abfeiern und lauthals erschallte “We are guardians, guardians of Asgaard”! In tosendem Applaus und unter etlichen Zugabe-Rufen verliessen die Schweden dann endgültig die Bühne. Ein Erlebnis für die Ohren! Ein in jeder Hinsicht denkwürdiger Abend! Songs von “Surtur Rising” kamen dabei ebenso gut an wie die älteren Sachen, aber “Amon Amarth” hätten wahrscheinlich auch 70 Minuten ABBA covern können, die Leute wären trotzdem ausgerastet. Ganz klar eine verdammt gute Metal-Show. “Amon Amarth” waren, sind und bleiben live eine Macht. Kommt bald wieder, ihr Wikinger!
Setlist dieses Abends war:
War of the Gods
Runes to My Memory
Destroyer of the Universe
Live Without Regrets
The Pursuit of Vikings
For Victory or Death
Varyags of Miklagaard
Slaves of Fear
Ride For Vengeance
A Beast Am I
Embrace of the Endless Ocean
Free Will Sacrifice
Asator
Death in Fire
Zugabe:
Twilight of the Thunder God
Guardians of Asgaard
Nachfolgend ein Backstage Video der Mannen zum Tour Beginn in Stuttgard:
Neulich bin ich zu Google+ eingeladen worden und teste seitdem ausgiebig. Mein erster Eindruck ist gut, sehr gut sogar! Vieles stimmt einfach und das jetzt schon, anderes benötigt noch Feinschliff. Google macht genau das richtige und räumt endlich mit den ganzen Insellösungen auf. Was Googles neuestes Flaggschiff aber schon jetzt geschafft hat, ist mir aufzuzeigen, was im Hause Facebook schief läuft: Die Timeline wird von Fanseiten zugemüllt, der Seitenaufruf ist langsam und oft mit irgendwelchen unverständlichen Fehlern gespickt und die Privatsphäre-Einstellungen sind schlicht eine Farce. Google+ macht alles besser: Die Timeline wirkt “klarer” (obwohl da richtig viel los ist), zu definieren, wer was sehen soll, ist kinderleicht und alles lädt zügig, zuverlässig (obwohl noch im Betastadium) und fehlerfrei. Logisch kann sich sowas ändern, aber gehen wir jetzt einmal vom besten aus.
Ich denke Google Plus wird die Welt genauso verändern, wo vor Jahren Google Search. Das Prinzip der Circle ist am Anfang recht schwer zu verstehen. Einerseits werden damit die Leute bestimmt, denen man etwas senden will und anderseits, wenn diese Leute einem nicht in ihren Circle aufgenommen haben, sehen diese meine Nachrichten einzig über den Incoming Stream. Dass man in einen Circle auch Freunde mittels E-Mail Adressen integrieren kann wird helfen, auch nicht Social Media Begeisterte in Plus zu verwalten. Man stelle sich zum Beispiel einen Circle Namens Familie vor, in dem 80% der Mitglieder nicht bei Plus sind, aber dank der E-Mail Integration dennoch Statusmeldungen, Bilder und Standortmeldungen erhalten.
Google versucht normale Verhaltensmuster in Plus zu integrieren. Bestes Beispiel ist Hangout. Es ist eben kein Videocalling, sondern Hangout. Die Technologie soll verschwinden, die Funktion wird in den Vordergrund gestellt. Wenn man schaut wie die Jugend telefoniert, dann kann man sich gut vorstellen, dass sie Abends einfach zusammen im Hangout rumhängen.
Google+ wirkt nicht so überladen wie Zuckerbergs Baby. Und da Google mit den eigenen Webservices schon sämtliche Online-Aktivitäten abdeckt, ist man nicht gezwungen alles ins Social Network zu packen. Facebook hingegen muss Social Network, Email-Ersatz, RSS-Reader und World Wide Web in einem sein. Google integriert und verknüpft in Google Plus die bestehenden Produkte. Die Google Suche hat einen +1 Button mit dem man Websites merken kann, Google Latitude aktualisiert sich über Check-Ins in Plus, die Geodaten stammen aus Google Places, die Bilder werden in Picasa gespeichert. Bin ich auf Google Search, sehe ich oben rechts in Rot wenn ich eine neue Nachricht in Google Plus habe. Alles ist zusammen verknüpft. Googles Ansatz fühlt sich tatsächlich wie ein digitales Örtchen an, an dem man (Web-)Freunde treffen kann. Das gefällt. Oder besser gesagt: +1
Wo wir schon mal dabei sind: Hier mein Google+ Profil. Ich würde mich freuen in eure Circles aufgenommen zu werden.
“Aufgabe von Kunst ist es heute, Chaos in die Ordnung zu bringen.” schrieb Theodor W. Adorno in Minima Moralia und die Organisation und Koordination des Sonisphere Festivals in Basel war von Chaos geprägt, wie auch diverse Bands in Ansagen bemerkten und man konnte am letzten Freitag von Glück sprechen, dass nichts passiert ist. Doch gab es auch Hammershows von Hatebreed, Slipknot, Eluveitie und Iron Maiden. Bands super, Wetter super, Rest nicht. Aber das OK des Schweizer Sonisphere kann sich dies, nach der letztjährigen Schlammschlacht offensichtlich leisten… – denn es hätte auch schlechter sein können. Die grossartigen Bands liessen so über einiges hinwegsehen und dem grössten Teil der Metalheads ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Letzten Freitag war es wieder soweit: Sonisphere schlug seine Zelte auf, zum zweiten Mal und nach der Jungfernfahrt in Jonschwil, fand das Festival diesmal im Basler St. Jakob Stadion mitsamt Umschwung statt. Das Wetter zeigte sich von seiner guten Seite und die schier unerschöpflichen Anzahl an Bands liessen einem auch etwas über die organisatorischen Mängel hinwegsehen – diese aber nicht vergessen, denn bereits mit dem Start ins Festival am Freitag wurde klar, auf was sich das Sonisphere wirklich verstand: Gewinnmaximierung! Den leider wurden die Spielzeiten der Bands, welche bereits im Vorfeld x-mal geändert wurde, zu Beginn des Tages wieder umgestellt und komprimiert, was weder bei Fans noch Bands für Begeisterung gesorgt haben dürfte, mir persönlich aber nicht wirklich eine Rolle spielte.
Der Bändeltausch war dilettantisch organisiert und die Bändelchen super, denn diese gibts 1:1 für 120 Franken bei Flyerking zu kaufen… 1000 Stück, der Link dazu war sogar aufgedruckt und damit nicht genug, mit einem Ticket konnte man soviel Bändel holen wie man wollte und damit Freunden und Bekannten eine Freude machen. Doch dies sollte nur der Anfang zum organisierten Chaos sein, denn das Festival stand schon seit Wochen unter einem schlechten Stern, da der Anlass Mangels Zuschauer vom Fussball- ins Leichtathletikstadion verschoben werden musste und es dort nicht möglich war, die bezahlten Sitzplätze in Anspruch nehmen zu können. So erhielten sämtliche Käufer eines Sitzplatztickets zum Einlass Bons für zwei Getränke und eine Wurst. Doch wo zum Teufel könnte man die Bons für die versprochenen gratis Getränke und Wurst einlösen? 90% der Catering-Stände wollten auf alle Fälle von diesen Bons nichts wissen. Befremdlich wirkte auch, dass sobald man das Metalfestival betreten hatte, als erstes ein Törtchenstand zu sehen war… nun ja – ich kannte sowas bis dahin nicht, aber kann ja auch nett sein, sich zu Hatebreed Kaffee und Kuchen reinzuziehen. Nach so einem Konzert braucht der ausgepowerte Metalhead ja bekanntlich einen Zuckerstoss…
Doch kommen wir erst mal zum wesentlichen des Festivals, der Musik! Leider konnte man auch diese, zu Beginn des Festivals nicht richtig geniessen, bei Sick Puppies auf der Apollo Stage, notabene der Hauptbühne des Anlasses, kam es zu einem Stromausfall, was bereits wieder Zweifel an der Professionalität der Organisation aufkommen liess. Bei Cataract auf der Red Bull Stage wurde man nicht mehr reingelassen, da die Halle bereits voll war. Die Security wurde dabei irgendwelchen Studenten und Teenies überlassen, die auch des zweifelhafte Vergnügen hatten, enttäuschten Fans vor verschlossenen Türen abzuweisen, was bei stärker alkholosierten Fans locker hätte eskalieren können. Gegebenermassen war für uns etwas Sonne angesagt, so fläzten wir uns in der Nähe der Apollo Stage auf den Rasen, liessen den ersten Ärger ersaufen verfliegen… und kamen dabei noch etwas in Genuss von Mr Big, welche aber nicht wirklich meinem Gusto entsprechen.
So war die erste Show die man wirklich geniessen konnte mit Dave Wyndorf, seines Zeichens Dreh- und Angelpunkt der drogengeschwängerten Monster Magnet. Nach Dave mit seinen Mannen war bereits ein Höhepunkt des Sonisphere’s angesagt: Hatebreed! Einfach grossartig wie diese Jungs es verstanden haben gleich von Beginn weg das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Höllisch laut und mit einem so fetten Sound, stillstehen kennen die Jungs nicht. Bei solch fetten Riffs gibt es einfach kein Pardon. Ehrliche Emotionen, ungestüme Leidenschaft, ein fetter Sound und besonders mächtige Energie. Vor der Bohemia Stage setzte sich das Publikum nahezu geschlossen in Bewegung, Jamey Jasta tobte über die Bretter und heizte die schwitzende Meute immer weiter ein und die feierten bei bestem Sound und zu Killer-Tracks wie “Destroy Everything”, “This Is Now”, “Live For This” oder “Doomsayer” eine riesige Party.
Das Eluveitie und Slipknot zur selben Zeit spielen mussten, war eine kleine Unschönheit, die so manchen Fan ärgerte, wie auch der Marktplatz, welcher völlig Jenseits eingerichtet war, denn wer kauft sich schon Flip-Flops an einem Metal-Festival? Auf all den meinen unzähligen Festivals an den ich teilgenommen habe, hab ich noch nie – aber noch gar nie – Flip-Flops zum Verkauf gesehen! Das 4 dl Wasser dabei für 5 Franken verkauft wurde, passt wieder mal ins ganze Bild der Gewinnmaximierung, doch damit nicht genug, an den Ständen durften keine Flaschen verkauft werden, während Leute offen mit Partyfässern reinspazierten. Ich weiss nicht wie begeistert Iron Maiden wären, wenn sie wüssten, dass man ohne jegliches Hindernis mit Schusswaffen reinspazieren konnte. Ich habe schon viel gesehen, aber sowas Lächerliches und Unprofessionelles ist mir noch selten untergekommen, denn selbst einen Raketenwerfer reinzunehmen wäre kein Problem gewesen.
Doch kommen wir wieder zurück auf die Musik, Anerkennung verdienen selbstverständlich weitere Sonisphere-Exponenten wie Hammerfall, Mastodon und Eluveitie, welche allsamt grossartige Shows boten und die Fans absolut zu überzeugen vermochten. Auch Chrigel von Eluveitie war das organisatorische Chaos aufgefallen und versuchte mit Witz das Ganze etwas aufzulockern, Chaosphere ist nur einer der Ausdrücke die fielen. Wie immer bot seine Band mit ihrem Melodic Death Metal mit keltischen Melodien das, was von ihnen erwartet wurde: Rocken, grooven, tanzen, springen, klingen, träumen, loslassen.
Seit dem letztjährigen (Drogen-)Tod des Slipknot Bassisten Paul D. Grey ist die Band aus Iowa nur selten aufgetreten. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb boten Slipknot ein wahres Feuerwerk. Auf der Hauptbühne gaben sie ein Stelldichein, das furios wie gewaltig war. Trotz Tageslicht und Sonne schraubten die bizarr-clownesk anmutenden Metaller das Seh- und Hörerlebnis in sphärische Höhen. Rotormässig in die Höhe schraubte sich überdies Joey Jordison mitsamt seiner Drum-Station und nebst Pyrotechnik gaben Slipknot Stage Diving zum Besten. Rund 90 Minuten dauerte der Gig, der nicht wenige Male Zuschaueropfer forderte und Helfer wie Helfershelfer arbeitsame Minuten bescherte. Leider konnte man die Bildschirme der Apollo Stage kaum von hinten sehen.
Die Verpflegungsstände am Sonisphere (nicht die in der Halle), waren hygienisch schweinisch. Vorgefertigte Hamburger lagen offen in einem Kasten. Das Geld wurde mit blossen Händen angenommen, um dann mit selbiger den Käse aufs Fleisch und das Brötchen und Fleisch zusammen zu drücken. Die gleiche Hand kratzt sich Sekunden später im Gesicht, hebt vom Boden Abfall auf und kümmert sich anschliessend ungewaschen wieder ums Essen. Nicht eine Person am Stand tut dies, nein, es tun alle und im Münzstock lagen Frites und Geld, teilweise gemischt im und mit Essen. Da wünsch ich doch guten Appetit. Und Freunde, 9 Franken für ein 4 Bissen Pizzastück ist nicht nur leicht übertrieben, sondern grenzt an Wucher, da bleibt einem nur ein Schluck Wasser, aus dem Becher mit dem Goldrand
Doch kommen wir wieder zurück auf die Musik, da doch noch grosse Headliner wie Alice Cooper und Iron Maiden anstehen. Auch wenn es Mr Cooper nicht schafft, mich stimmlich zu beeindrucken, so ist es doch spannend zu sehen für welche Szene der nächste Song wohl herhalten soll. Man hört ihm einfach an, dass “I’m Eighteen” schon lange, lange nicht mehr stimmen kann, seine Vorstellungskraft und Spass am Spiel mit verrückten Requisiten hat dieses Alter zum Glück kaum überholt. Mit einem beeindruckenden Schatz an Vitalität, Energie und Groteske führt uns der 63 jährige Altrocker durch sein Theater aus Kitsch und Selbstinszenierung.
Völlig nicht kitischig waren Iron Maiden. Die eiserne Jungfrau brachte zu Beginn überwiegend Songs von “The Final Frontier”, ihrem neusten Album und bei welchem ich ums verrecken nicht warm werde. Passend zur neuen Scheibe ballerte das Intro nebst folgendem “Final Frontier” und “El Dorado” aus den Boxen. Die Bühne war, wie fast immer, genauso gestaltet bzw. an den neuesten Output angelehnt, sprich eine Science Fiction Landschaft – gesäumt von zwei Funktürmen nebst Sternenhimmel. Es folgte ein wahrer Klassiker: “2 Minutes To Midnight”. Es ist nach wie vor faszinierend, wie topfit die sechs Herren über die Bühne fegen. Und als später auch noch die 20 Meter-Variante über die Bühne glotzt und böse mit den roten Augen funkelt, ist die Welt sowieso in Ordnung. Ok, der Bursche sieht zwar mittlerweile aus wie ein Weltraumschwein, aber verdammt, es ist immer noch Eddie. Screeeeeaaaammmmm for me Basel, Screeeeeeeeeeeeeeeeeaaaaaaaaammmmmmmmmm for meeeee!
Ganz grosses Kino und im Kuppeldach und Bühnenhintergrund funkeln Lichter wie Sterne. Irgendwie galaktisch wunderschön. Aber das war noch nicht alles, was das Auge geboten bekam: Zu vielen Songs wurden passende riesige Stoffbilder wie Theaterkulissen in den Bühnenhintergrund gezogen und Eddie fehlte auch nicht.
Und wieder kamen daraufhin ein paar neuere Stücke (“Blood Brothers”, “The Wicker Man” und “When The Wild Wind Blows”), bis “The Evil That Men Do” den Block an Klassikern einleitete. Ab diesem Moment war es dann wohl auch um die grössten Skeptiker geschehen: Egal, ob nun die melancholischen Passagen von “Fear Of The Dark” oder die gottgleichen Twin-Leads von “Iron Maiden”: Wer in diesen Minuten keine Gänsehaut bekam oder so derbe mitgröhlte, dass er am nächsten Tag kiloweise Hustenbonbons futtern musste, der hat an dem Abend irgendetwas falsch gemacht!
Taschendiebe, angeblich aus Rumänien, machten als weiteres Übel sämtliche Stages unsicher und so manchen Metalhead um ein iPhone oder Portemonnaie ärmer. War klar, dass es sich bei den Tätern um keine “Metaler” handeln konnte, denn ich hätte noch nie erlebt das sich diese gegenseitig bestehlen. Aber wie sagt man so schön, irgendwann einmal ist das erste Mal, vielleicht gilt dies auch für die Flip-Flops. Zumindest waren Taschendiebe auch schon am Greenfield organisiert (!) unterwegs, dieses Phänomen scheint also so langsam an Open-Airs Usus zu werden.
Über die diesjährige Sonisphere-Veranstaltung könnte ich noch viel schrieben, immerhin waren weiters auch Gwar, In Flames, Judas Priest und und und am Start. Doch zu viele Worte verderben das Textejakulat und so hoffe ich einfach auf fruchtbaren Boden für Kritik, denn irgendwie kam mir bei dem vorhanden Chaos immer wieder das Schlammbad von Jonschwil 2010 in den Sinn. Aber bekanntlich sind alle guten Dinge drei und vielleicht schafft man es nächstes Jahr endlich ein professionelles und rundum überzeugendes Festival in den Küchen von Outfield Productions und die Zürcher Konzertagentur Free & Virgin zu brutzeln, denn auch dieses Jahr haben sie sich einmal mehr alles andere als mit Ruhm bekleckert. Nächstes Jahr muss für mich schon ein Hammer Line-up am Start sein, dass ich wieder komme… oder ich stehe auf dem Parkhaus und gucke mir das Konzert gratis an
Freunde, die Untoten haben gestern Sonntag die Herrschaft an sich gerissen, dies unter der Führung von Rob, ausgehend vom Les Docks in Lausanne! Wie pflegte bereits mein Grossvater zu sagen: “Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten zurück auf die Erde” und für Rob Zombie und seine Mannen sind wir dem Teufel mehr als nur dankbar. So kriegte ich gestern wohl eine der grossartigsten Shows ever geboten. Ein Gruselkabinett sondergleichen, dass jedem Horror- und Metalfan die Nackenhaare aufstellt, vor Ehrfurcht erschaudern, Marilyn Manson wie Kinderkram und Alice Cooper wie Kasperletheater aussehen lässt.
Dass ich das noch erleben darf, nach über 16 (!!!) Jahren Abwesenheit gastiert der Meister dann doch mal wieder im Schweizer Ländle. Und Freunde, um es gleich vorweg zu nehmen, wer gestern nicht in Lausanne war, hat was verpasst! Das Warten hat sich gelohnt, Zombies aktuelle Musiker Mannschaft (Joey Jordison am Schlagzeug, Piggy D. am Bass und der irre John 5 an der Gitarre), welcher er auf seiner Superbeast Rising 2011 Tour dabei hat, ist vom ersten Ton an eine Macht. Songtechnisch liegt der Fokus auf Zombie Solo-Material, doch auch White Zombie-Klassiker wie “More Human Than Human” und “Thunder Kiss ’65″ fehlen nicht. Doch immer schön der Reihe nach…
Der Einlass erfolgte punktgenau um 19 Uhr, die Masse drängte erwartungsvoll in die Halle. Und was soll ich sagen, die Halle ist etwas übertrieben, ein kleiner, schmucker Club öffnet seine Pforten, bei dessen betreten ich mich doch ein wenig wundere, dass hier ein Name wie Rob Zombie auftritt. Umso genialer! Die Nähe zur Bühe ist kaum zu Topen und diese ist, im Gegensatz zum restlichen Club, doch recht gross ausgefallen und verspricht eine hervorragende Show! Schnell einen Abstecher zum Merch-Stand, ein Bier geschnappt und ab, einen Platz weit vorne sichern. Wenn der Mann mit seinem Industrial Horror Metal schon mal zugegen ist, will ich das Spektakel auch aus allernächster Nähe sehen! Übrigens bemerkt der Meister himself die grösse des Clubs auch gleich selbst im nachfolgenden Clip:
Sofort sticht einem die Bühnendekoration ins Auge: 3 Schwarz-Weiss-Portraits von klassischen Filmmonstern wie Frankenstein oder dem Wolfsmenschen. Zusätzlich mehrere Podeste vor den Mikros, damit auch ja alle die Zombies zu Gesicht bekommen und an den Mikro-Ständern hingen riesige Skelette, das von Rob hatte gar 6 Arme. Um 20:30 Uhr startete das dramatische Intro und die 4-köpfige Band betrat unter lautem Jubel die Bühne. Als Opener fungierte erwartungsgemäss “Jesus Frankenstein” vom aktuellen Album. Was für ein Start!
Vorbildlich die akustischen Gegebenheiten, der Sound ist allererste Sahne. Klar, druckvoll und transparent wummert jedes einzelne Instrument aus den Boxen. Auch das Publikum ist gut drauf, geht auf die ganzen Mitklatsch-Spielchen ein und hat scheinbar ganz einfach Bock auf Party. So soll es sein, gleich zu Beginn ist der Deibel los! Zu “Mars Needs Women” wurden rund 2 Dutzend Wasserbälle ins Publikum gefeuert, sehr passend zur Partystimmung. Der Song ist ne Bombe. Der Oberzombie wirbelte die ganze Show über wie ein Derwisch über die Bretter, seine 46 Jahre merkte man ihm beim besten Willen nicht an.
Die Band wirkte wie aus einem Guss eingespielt und der Sound ordentlich. Die Lightshow war auch grosse Klasse und Rob Zombie gab von Anfang an Gas, die Band um ihn war einfach gut drauf, das Publikum feierte dementsprechend und ging richtig gut ab. Rob selbst ist und bleibt ein Entertainer vor dem Herrn, sehr professionell, dabei aber auch sehr spontan und immer sympathisch. So soll es sein. Das immer wieder wechselnde Bühnenoutfit wirkte dabei auch sehr positiv.
Im weiteren Verlauf der Show folgten Klassiker auf Klassiker. Der Meister bediente sich auch bei seiner alten Band White Zombie und zauberte Göttergaben wie “Creature of the Wheel” und “Super-Charger Heaven” aus dem Hut, bei denen es kein Halten mehr gab.
Auch ohne grosse Effekte (Shit!) verstand der Musiker und Regisseur es, das Publikum zu begeistern und das ist eigentlich viel mehr wert als jeder noch so coole Effekt. Die Show an sich war natürlich trotzdem top, der Sound vom Feinsten und das Bühnenbild halt schlicht, aber stimmig. Nach den Zugaben, die natürlich u.a. den Megahit “Dragula” umfassten, war dann rund 90 Minuten Schicht im Schacht. Die Leute waren aus dem Häuschen und ich denke, niemand wird enttäuscht nach Hause gegangen sein. Zumal der Mann sehr publikumsnah und sympathisch wirkt. Das Konzert war einfach grossartig, allerdings viel zu kurz
Setlist:
Sinners Inc.
Jesus Frankenstein
Superbeast
Demon Speeding
Demonoid Phenomenon
Scum of the Earth
Never Gonna Stop (The Red, Red Kroovy)
Living Dead Girl
Mars Needs Women
House of 1000 Corpses
Zugaben:
More Human Than Human (White Zombie Song)
Super-Charger Heaven (White Zombie Song)
Creature of the Wheel (White Zombie Song)
Thunder Kiss ’65 (White Zombie Song)
Dragula
Lords of Salem
Pussy Liquor
Doch leider kommen nicht mehr alle Fans in den Genuss der Show, denn nachdem schon die irischen Konzerte am 28. und 29. Juni aus “persönlichen Gründen” abgesagt werden mussten, sind jetzt die nächsten Dates in Europa dran. Offiziell erklärt Rob Zombie nur:
“Es tut mir sehr leid, alle Shows nach dem 26. Juni absagen zu müssen. Ich bin nicht krank, wir haben nichts gegen euch – keines dieser Gerüchte ist der Grund. Es sind Dinge vorgefallen, wegen denen wir nach dem 26. wieder in die USA müssen. Wir hassen es, absagen zu müssen. Es ist eine Enttäuschung auf allen Ebenen. Wir haben uns sehr auf die Shows gefreut und werden sie nachholen.”
Was also wirklich der Grund ist, bleibt offen. Wann genau Rob Zombie endlich wieder den weiten Weg nach Europa antritt, ebenfalls. Wie auch immer, ich werde beim nächsten Mal wieder mit dabei sein, wenn die Zombie Invasion die Schweiz erfasst…
Messerscharf – damit meine ich, dass eine Rasur mit dem Braun Series 5 Modell 550CC genauso gründlich ausfällt wie mit dem Rasiermesser. Eigentlich habe ich bis jetzt die Nassrasur bevorzugt und trage zudem öfters mal einen Dreitagebart und wenn die Barthaare etwas länger sind, wäre natürlich so ein Elektrorasierer nicht schlecht. Je nach Bartlänge möchte ich einfach zu Hause die Auswahl zwischen Nass- und Trockenrasur haben. Rasieren gehört nicht gerade zu meinen Hobbys, gegenüber einem Bart ist es aber dann doch das geringere Übel. Jeden Morgen setzen Männer alles daran, die Haarstoppeln im Gesicht sorgfältig und zeitaufwändig zu entfernen und nun möchte mal von meinen Erfahrungen berichten.
Ich rasiere mich nur, wenn ich arbeiten muss oder wir auf eine Feierlichkeit gehen oder abends ausgehen. Ansonsten ist am Wochenende rasierfreie Zeit. Demzufolge hat er am Montagmorgen viel zu tun. Ich muss zwar montags dann doch einmal mehr drüber fahren, aber das Ergebnis ist trotzdem sehr gut. Meine Haut ist glatt und kein Haar ist mehr dran. Wenn ich Urlaub habe, dann kann es sein, dass die rasierfreie Zeit sich noch über mehr Tage erstreckt, bis ich es dann einmal satt habe. Dann wird erst der Trimmer angesetzt und anschließend noch mit dem Scherkopf rasiert.
Ich bin mit der Leistung des Braun Series 5 Rasierers relativ zufrieden. Bei leichtem Bartansatz ist er super: Mit einem Schwung sind alle Haare entfernt, ich empfinde kein ziehen oder “rupfen”. Das Gerät passt sich auf Grund des beweglichen Scherkopfes perfekt an meine Haut an. Sind die Barthaare allerdings etwas länger, so muss ich mehrmals den Scherkopf auf einer Stelle hin- und herbewegen. Meiner Meinung nach kommt der Rasierer hier leider zu schnell an seine Grenzen. Mit einem vollen Akku rasiere ich mich etwa 35 bis 40 mal 6-7 Minuten und kann somit die Angaben des Herstellers nur bestätigen.
Das Gerät liegt gut in der Hand und den Schiebeschalter kann man leicht mit dem Daumen bedienen. Die Stufe 1 ist die Stellung mit frei schwingendem Scherkopf; die ich für Kinn und Hals benutze; in der Stufe 2 ist der Scherkopf nicht ganz so beweglich und eignet sich am Besten für die Wangenpartie; für den Bereich zwischen Oberlippe und Nasen stelle ich die Stufe 3 ein, bei der der Scherkopf starr bleibt. Auf der Rückseite das Gerätes befindet sich der Schiebeschalter für den Langhaarschneider, den man für die Koteletten oder sonstige bärtige Scherereien braucht.
Ein weiterer Grund, der für den Braun Series 5 Rasierer spricht, ist seine Abwaschbarkeit. Nach dem Benutzen kann man die Scherfolie bzw. den Teil mit dem 3-fach-Schersystem abnehmen und unter Wasser reinigen. Man kann auch den ganzen Rasierer vorn unter Wasser ausspülen und sich dadurch ein Bad in der Reinigungslösung sparen.
Der Rasierer ist schwarz und hat eine ergonomische Form, so dass ein angenehmes und gutes Greifen gewährleistet ist. Eine blaue Leuchte gibt Auskunft über den Ladezustand des Rasierers. Schöne Optik, sieht sehr elegant und modern aus. Ich persönlich finde das Gerät perfekt verarbeitet. Es liegt in seiner Form und Gewicht sehr gut in der Hand.
Der neue Rasierer Braun 550CC Series 5 wurde von der Firma Braun GmbH hergestellt und verfügt über eine Scherfolie mit OptiFoil, welche Barthaare selbst in schwierigen Gesichtsregionen wie Kinn oder Hals und Haare unterschiedlicher Wuchsrichtungen besser erfasst und näher an der Haut abschneidet. Dafür sorgen zwei Zonen mit verschieden grossen Öffnungen. Ein patentiertes Active Lift-System, der Integralschneider richtet durch mikrooszillierende Bewegungen auch eng anliegende Haare in Problembereichen wie am Hals und unter dem Kinn auf. In Verbindung mit seinem flexiblen Präzisions-Scherkopf sorgt das für ein glattes Ergebnis. Das 3-fach-Schersystem, welches mit doppelter Scherfolie mit Integralschneider längere Barthaare erfasst und Bartstoppeln stufenweise gründlicher rasiert. Die erste Scherfolie rasiert kurze Haare, der Integralschneider kürzt längere Haare, die dann von der zweiten Scherfolie ebenfalls gründlich rasiert werden. Und das Reinigungs- und Pflegesystem, das Clean & Renew System von Braun ist ein Alleskönner: Es reinigt, pflegt, trocknet und lädt den Rasierer automatisch auf Knopfdruck. Eine Reinigungsflüssigkeit auf Alkoholbasis sorgt für hygienische Sauberkeit und die enthaltenen Öle pflegen die Scherteile. Somit fühlt sich der Rasierer täglich wie neu an. Rundum handlich und versiegelt.
Auch wenn ich anfangs skeptisch war, die Reinigung dieses Rasierers ist der absolute Hit. Mit dem Clean&Renew System reinigt, pflegt, trocknet und lädt man den Rasierer automatisch auf Knopfdruck auf. Damit fühlt er sich wie neu an, jeden Tag und das kinderleicht! Dazu steckt man den Rasierer einfach nur “kopfüber” in das Reinigungssystem, und drückt den Startknopf – das war’s. Bei der nächsten Rasur habe ich jedesmal tatsächlich das Gefühl einen neuen Rasierer zu benutzen. Bei mir hält eine Reinigungskartusche ca. 6-8 Wochen. Ich benutze das Cleaning-System aber auch nicht nach jeder Rasur, weil die Kartuschen nicht ganz billig sind.
Produkteigenschaften, bzw. Funktionen:
Smart Foil
Scherkopf 3-fach
Clean&Renew System
Precision Comfort Klingen
Aktiver Power Comb
Ladekontrollanzeige
Scherteileaustausch-Anzeige
Betriebsart Akku/Netz
Akkukapazität 45 Min.
Ladezeit 1 Std.
Schnellladung für eine Rasur 5 Min.
Langhaarschneider/Trimmer
Reise-Etui und Reinigungsbürste
Akku Li-Ion
Abwaschbar
Smart Foil bedeutet, dass es spezielle Scherfolien sind, die Barthaare entfernen, die in unterschiedliche Richtungen wachsen. Dadurch erhält man ein sauberes Resultat. Power Comb ist der aktive Integralschneider. Er liegt mittig zwischen den beiden Scherfolien. Wachsen Barthaare sehr eng, werden sie damit aufgerichtet und abgeschnitten.
Das 3-fach-Schersystem umfasst die beiden Scherfolien am jeweiligen Rand des Scherkopfes und den Integralschneider in der Mitte. Den Scherkopf ist flexibel und rasiert so Kinn- und Halsbereich optimal. Er lässt sich aber nicht seitlich kippen. Das muss man schon noch selbst machen.
Ein gelungener Rasierer, den ich jedem nur empfehlen kann. Ein Klasse-Rasierer, der wirklich gründlich und schonend auch die feineren Härchen am Hals entfernt und für eine glatte Haut sorgt. Ich bin rundum zufrieden mit diesem Rasierer, nicht nur wegen der Gründlichkeit, mit der er rasiert, sondern auch wegen der einfachen Handhabung. Viele behaupten ja, eine Nassrasur sei viel gründlicher – ich stimme dem nicht unbedingt zu. Wenn ich nämlich beim Trockenrasieren genauso viel Zeit aufwende, wie bei der Nassrasur, wird’s genauso gründlich. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Die Reinigungskartuschen sind nicht sehr teuer und so oft muss man ihn auch nicht reinigen, denn das Abspülen hilft auch schon sehr gut. Ich mag es, wenn der Rasierer sauber ist. Da macht das Rasieren gleich mehr Spass. Benutzt man ihn nicht, kann man ihn in die Reinigungs- und Aufladestation stecken. Nachteilig ist nur, dass sie eben auf dem Schrank steht und so verstaubt und von Zeit zu Zeit abgewischt werden muss.
Vorteilhaft ist auch, dass die Akkus recht lange halten und man beim Rasieren volle Bewegungsfreiheit hat. Laut Herstellerangaben reicht eine Akkuladung für ca. 50 Minuten Rasierdauer. Nach meinen Erfahrungen kommt das ungefähr hin, hängt natürlich davon ab, wie gründlich man jede Rasur angeht. Die Ladezeit für einen kompletten Aufladevorgang dauert 1 Stunde. Hat man mal die Aufladung vergessen, gibt es auch die sogenannte 5-Minuten Schnellladung, die zumindest wieder für ein paar Rasuren ausreicht.
Und das ist allerdings noch das Beste, was ich mit dieser mehr als nur dämlichen Trickfilmfigur machen würde, sofern sie mir mal zwischen die Finger gerät. Es soll ja Leute geben, die erheben diese Verschwendung von Zeit zum Kult, ich finde dies reine Volksverblödung – und es funktioniert, dies bereits von Kindsbeinen an, da waren Beavis & Butt-Head und die Teletubbies nur die Vorhut…
Hüet vor 50 Jahr, am 17. März 1961 het dr Frontma, Sänger u Songschriber vo Züri West ds Licht vor Wäut erblickt. Das isch scho e Momänt här – gliich wie vor Jahre Züri West ar Wiehnachte um Mitternacht ir Riethalle gspielt het. Das ir e Zyt, wo während de Fiertage so guet wie gar nüd isch glüfe, scho grad gar nid es Rock Konzärt und Nachtbösse bis ufs Land hets o nid ghä. Denn het me dr Üebigsruum ungerem Piggi gha, ideal um nach getaner Arbeit dr Durscht ds lösche. Und so si d’Jahr ids Land zoge und dr Kuno het me immer wieder atroffe i de Gasse vo Bärn, am Bartrese, im Lorrainebad, am YB-Match odr am Gurtefestival. Letschters nid numme uf dr Bühni, nei, o im Publikum het me ne immer wieder o aus gwöhnliche Zueschouer gseh! Und jetz PÄNG wird dr Guet scho 50i! Jaja, aues geit immer zügiger fürschi u d’Wäut isch es Chirschi… wie o immer: Happy Birthday Kuno – uf die nächschte 50 Jahr!
Mittlerweile wird sich auch kein Besucher der Gruft dem Valentinisierungstag entziehen können. Es soll ja angeblich der Tag der Liebenden sein, wobei es doch etwas armselig wäre, nur gerade an diesem Tag die Liebe seinem Partner zu zeigen, dafür hat das Jahr mehr als genügend Tage, aber lassen wir das.
Dank Floristen und der Werbebranche wird der 14. Februar immer mehr kommerzialisiert. Dabei ist der 45. Tag im gregorianischen Kalender ein Tag wie jeder andere, so wurde zum Beispiel am 14. Februar im Jahre 1876 durch Alexander Graham Bell der Patentantrag für das Telefon gestellt, 1942 die Anweisung zum Flächenbombardement im zweiten Weltkrieg durch das britischen Lufftahrtministerium herausgegeben, 1981 “Wetten, dass..?” zum ersten Mal ausgestrahlt, 1989 der erste GPS Satelitt in den Orbit gesetzt oder im Jahre 2003 das erste geklonte Schaf “Dolly” eingeschläfert, da es unheilbaren Lungenkrebs hatte.
Doch zurück zum kommerziellen Valentinstag wie wir ihn in heutiger Zeit kennen. Und da müssen Rosen her! Doch wer weiss schon die Bedeutung der Farbe der Rose? Die Gruft bringt Licht ins Dunkel:
weisse Rosenknospe = dein Herz weiss von der Liebe nichts
weisse Rose = Reinheit, Unschuld, Fehlen von erotischen oder sexuellen Hintergedanken (besonders Moosrose)
gelbe Rose, langstielig, einzeln = Eifersucht, Fehlen von Vertrauen
gelbe Rose in einem Bouquet = Freude, Glück, Dankbarkeit für Gastgeber
hellrosa Rose = Anmut, Freundlichkeit, Bewunderung, Freundschaft
lavendelfarbene Rose = Extravaganz, Individualität, Liebe auf den ersten Blick
korallenrote Rose = Begierde
orangefarbene Rose = Enthusiasmus, Faszination, “Ich stehe wegen dir in Flammen”
rote Rosen = Ich liebe dich, du bist schön
rote Rosen, grosses Bouquet = Liebe und Bewunderung
Believe me, nothing is trivial. Nichts ist trivial und dies hat sich dieses private Weblog verschrieben. Alle veröffentlichten Beiträge, sind meine persönliche Meinung und teilweise satirischer bis zynischer Natur.