Extreme Droneboarding

Gezogen von einer Drohne auf einem Snowboard durch die Gegend flitzen hat etwas für sich und wer keine Berge hat, kommt so auch zu seinem Wintersport. Ermöglicht wird dies durch eine gigantische Aerones Drohne

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Snowboarder towed by Aerones drone - Droneboarding

GMail: Mit Sortd wird deine Inbox zur ToDo-Liste

Sortd schickt sich an, Nutzern von Gmail den Umgang mit ihrem Postfach durch eine integrierte ToDo-Liste zu erleichtern. Das ist natürlich nicht neu, zum Beispiel haben Lösungen wie Mailbox oder Mailpilot sich immerhin darauf spezialisiert, den Wust an E-Mails in Ordnung zu bringen und daraus mehr oder weniger gute Aufgabensysteme abzuleiten. Aber Gmail-Nutzer wollen ihre E-Mails möglichst über die altbekannte Weboberfläche nutzen, den diese ist schnell, bietet universellen Zugriff und wurde von Google mit spannenden Funktionen ausgestattet. Rundumlösungen zum Erstellen von ToDo-Listen sucht man bislang jedoch vergebens.

Sortd for GMail

Sortd erlaubt Nutzern, ihr Postfach in eine ToDo-Liste ähnlich der Kanban-Methode zu verwandeln – direkt in der Weboberfläche und im Postfach. Werden E-Mails also nicht sofort beantwortet und archiviert, können diese ganz einfach per Drag-and-Drop als Arbeitspakete auf eine angrenzende Spaltenübersicht gezogen werden. Nutzer können diese Spaltenübersicht beliebig betiteln, verschieben und sogar eigene Farben festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, ursprüngliche Betreffzeilen von E-Mails in der ToDo-Liste umzubenennen – schliesslich lässt sich nicht aus jeder Betreffzeile unmittelbar eine konkrete Aufgabe ableiten. So organisierte E-Mails können ausserdem um Notizen ergänzt, in der Liste beantwortet oder mit einer Schlummerfunktion aufgeschoben werden.

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Sortd Intro

Sortd macht einen wirklich ordentlichen Eindruck, bedenkt man, dass die Erweiterung sich derzeit noch in einer geschlossenen Testphase befindet. Sortd ist kostenlos und ausschliesslich Nutzern von Google Chrome vorbehalten. Die Erweiterung kann jedoch mühelos über eine Anmeldung unter Angabe der E-Mail-Adresse installiert werden. Danach kann Sortd zumindest vorerst in der Weboberfläche für mehr Produktivität sorgen, auf dem Smartphone ist ein Abruf der ToDo-Liste nämlich noch nicht möglich. Den Entwicklern zufolge wird an einer Lösung aber bereits gearbeitet.

Übrigens: Wer noch mehr aus seiner Inbox herausholen möchte, findet in unserem Artikel „Hol’ mehr aus deiner Inbox heraus: 10 geniale Gmail-Extensions für Vielnutzer“ weitere Tooltipps.

Exoskelett lässt Träger das Rentenalter fühlen

Roboteranzüge werden meist dazu entwickelt, um uns stärker und schneller machen. Genworth und Applied Minds verfolgen einen anderen Ansatz und wollen Mitgefühl für ältere Menschen wecken. In dem R70i-Exoskelett fühlt man sich deshalb vor allem eines: Alt.

Beim R70i handelt es sich um ein Ganzkörper-Exoskelett, welches zahlreiche Alterserscheinungen simuliert, darunter Seh- und Hörverlust sowie eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten. Der R70i wiegt knapp 20 Kilogramm und verfügt über vier motorisierte Gelenkpaare an den Armen und Beinen. Sie erschweren dem Träger alltägliche Bewegungen. Damit simulieren die Entwickler typische Altersschwächen, zum Beispiel Arthritis und Muskelschwund. Um Gehör und Augen altern zu lassen, verwenden Genworth und Applied Minds einen Helm, der eine Oculus-Rift-VR-Brille und Kopfhörer beheimatet. Verschwommene Sicht, grüner und grauer Star und andere Einschränkungen konnten Besucher der CES 2016 mit dem Helm ebenso „erleben“ wie einen Tinnitus. Digital Trends haben den R70i auf der CES 2016 in Aktion gesehen:

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Genworth R70i Exoskeleton - Hands on at CES 2016

Babypod: Dieser Lautsprecher wird in die Vagina eingeführt

Musik soll ja angeblich dem Fötus bei der Entwicklung helfen und das Kind später einmal schlauer und kreativer machen. Der Lautsprecher „Babypod“ will Musik zum Fötus bringen, aber auf etwas ungewöhnliche Art: Direkt über die Vagina der Mutter.

Babypod: Dieser Lautsprecher wird in die Vagina eingeführt

Heute beschallen Mütter ihren Fötus musikalisch auf ganz konventionelle Art und Weise über die heimische Stereoanlage oder indem sie sich Kopfhörer an den Bauch halten. Eine Firma aus Spanien will jetzt den direkten Weg gehen und hat dafür den Lautsprecher „Babypod“ entwickelt, der in die Vagina eingeführt wird wie ein Tampon. Im Körperinneren bringt der Babypod Musik mit einer Lautstärke von 54 Dezibeln an die Ohren des ungeborenen Kindes – das entspricht etwa dem Lärmlevel einer leisen Unterhaltung. Die Ohren des Fötus sollen so nicht geschädigt werden, versprechen die Macher. Auch glauben sie an den Nutzen ihrer Erfindung: „Wissenschaftliche Studien belegen, dass es die Kommunikations- und Sprachfähigkeiten des Babys fördert, wenn ihm vor der Geburt Musik vorgespielt wird.“

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Thats all folks! - Video not available

Flying Gun: Drohne mit Bordkanone selbstgebaut

YouTube Nutzer Hogwit hat einen gerade mal 14 Sekunden langen Film veröffentlicht, der einen fliegenden Quadkopter mit daran montierter Pistole zeigt, die in einem Waldstück aus niedriger Höhe mehrere Schüsse abgibt. Das Fluggerät fängt den Rückstoss der Schüsse dabei erstaunlich gut ab und scheint zu keinem Zeitpunkt in einen unkontrollierten Flugzustand zu geraten. Beängstigend und Werk eines 18-jährigen.

Eine halbautomatische Pistole an Bord eines Quadkopters? Laut der kurzen Beschreibung zum Video auf YouTube handelt es sich um einen selbstgebauten Kopter mit einer Länge von rund 66 Zentimetern (26 Zoll) „von der Mündung bis zum Schwanz“. Bei der Waffe soll es sich um eine halbautomatische Pistole handeln. Mehr Details sind nicht zu erfahren. Im YouTube-Kanal von Hogwit ist ansonsten nichts Spektakuläres zu finden, ausser eines Zwischenfalls, bei welchem Hogwit offenbar von einer Passantin körperlich attackiert wird, die ihn beschuldigt, mit seinem Kopter heimlich Menschen am Strand gefilmt zu haben. Dieser Zwischenfall und das folgende Gerichtsverfahren, bei dem die Angreiferin verurteilt wurde, war dem Nachrichtendienst Forbes seinerzeit mehrere ausführliche Meldungen wert. Damit dürfte klar sein, wer hinter dem Pseudonym Hogwit steckt: Der heute 18-jährige US-Amerikaner Austin Haughwout, ein Teenager, der gerne mit seinem Kamerakopter spielt und harmlose Filme dreht.

Umso mehr fällt der Videoschnipsel mit dem Schiesskopter aus dem Rahmen. Es ist schwer zu sagen, ob der Film echt ist oder eine Fälschung. Seltsam ist auch, dass unter dem Schiess-Video der Hinweis steht, man solle sich in „Lizenzfragen“ an break.com wenden – eine Webseite, die sich auf die virale Verbreitung von Videos im Netz spezialisiert hat. Das spricht weder für noch gegen seine Echtheit. Falls er allerdings wirklich echt sein sollte, ist zu befürchten, dass Austin Haughwout seine Unschuld verloren hat und mit Hilfe seiner offensichtlich ausgeprägten technischen Fähigkeiten seinen Flugmodellpark aufrüstet. Eine beängstigende Entwicklung.

Die boomende internationale Maker-Bewegung besteht nicht nur aus Bastlern, Künstlern und Weltverbesserern – auch krypto-anarchistische Gruppen zählen sich dazu. Diese wollen staatliche Machtmonopole abschaffen, unter anderem auf dem Weg über technische Mittel wie billige 3D-Drucker und CNC-Fräsen. So verbreitet etwa die US-Gruppe „Defense Distributed“ in Namen dieser Ideologie Werkzeuge, Open-Source-Druckvorlagen und Bauanleitungen für Eigenbau-Schusswaffen ohne staatliche Kontrolle. In den USA ist der Bau einer solchen Waffe unter gewissen Umständen legal – in unseren Breiten hingegen ist die Herstellung jedes einzelnen wesentlichen Teils einer Waffe verboten, sofern man nicht über eine „Waffenherstellungserlaubnis“ verfügt. Die besitzen beispielweise professionelle Büchsenmacher.

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Flying Gun

Weihnachtsbaum per Projection Mapping schmücken

Wer das ganze Geld fürs Weihnachts-Shopping ausgegeben hat und somit nichts mehr übrig hat für den Schmuck des Tannenbaums, kann sich ganz einfach Abhilfe verschaffen. Barbara Castro und Luiz Ludwig vom brasilianischen Design-Studio Amboszeigen uns ihr Bäumchen, dass mithilfe von Projection Mapping geschmückt ist. So kommt man auch gleich an mehrfarbige Kugeln. Gut ist auch, dass man diese Art des Schmucks garantiert jedes Jahr wieder verwenden kann…

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Árvore de natal

Lichtmalen in der Nacht mit einer Drone

Lichtmalen in der Nacht mit einer Drone

Man kann moderne Technologien auch nutzen, um mit Licht etwas an den Weihnachtshimmel zu zaubern! Ascending Technologies hat eine Drohne mit LEDs so programmiert, dass sie einen präzisen Tanz in der Luft vollführt, während mit Langbelichtung Fotos und Videos aufgenommen werden. Und dieses Lichtmalen in der Nacht mit einer Drone hat etwas für sich, wie der folgende Clip zeigt.

The Drone Light Painting Video is world’s first drone light painting project of that quality. For this purpose a high-tech drone mounted with a LED was controlled by the flight planning software AscTec Navigator. After some testing all the light painting flights could be performed quite quickly and fully automated.

Due to the excellent flight characteristics of the AscTec Falcon 8 it was possible to fly such complex lines through predefined waypoints as precise and to fly those flight paths several times with such accuracy.

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World’s First Drone Light Painting - THE CHRISTMAS EDIT -

Drohnen Rettungsaktion

Im Suff hat der Mitbewohner von Harrisen Howes dessen Drohne auf einem Dach eines der Nachbarhäuser zum Absturz gebracht. Da gab es wohl kein rankommen. Zwei Monate später hat Howes mit seinem neuen Copter einen Rettungsversuch unternommen. Hier das Ergebnis des selbigen…

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Drone Rescue
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